Ihr Lieben, das war wieder ein Morgenerlebnis.
Ich kam mit Katzen und Hündin vom Spaziergang rein und will Futter fertig machen, da sitzt ,ängstlich flatternd, eine Amsel an meinem Küchenfenster. Fußboden war schon eingeschmutzt, Fensterscheibe auch. Die Katzen fanden das besonders spannend. Die Bilder sind nicht so gut geworden, aber ich versuchte natürlich erst einmal, das arme Tier zu fangen und schnellstmöglich raus zu bringen, bevor die Kater schneller sind, als ich. Die Küken warten schließlich auf Futter. Mein Teeregal wurde noch schnell angeflogen, auch dort eine lange Markierung...
Wenn ich mit dem Hund gehe, mache ich immer Terrassentür weit auf. So ist die Futtersuche der Amselmama mal ausgedehnt worden.
Genau vor drei Jahren habe ich das Gleiche erlebt und gepostet und überlege beim Bilder betrachten, ob es wohl die gleiche Amsel war?
so oder so
Per aspera ad astra "Non est ad astra mollis e terris via"
(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)
Freitag
Samstag
#Moritat Der Storch und die Blindschleiche
Ein Storch spazierte einst am
Teiche,
da fand er eine blinde Schleiche.
Er sprach: "Das ist ja
wunderbar!"
und fraß sie auf mit Haut und Haar.
Die Schleiche lag ihm sehr im
Magen,
das konnten beide nicht vertragen.
Da sprach die blinde Schleich:
"O Graus!"
und ging zur Hintertür hinaus.
Der Storch sah solches mit
Verdruß.
Daß sowas ihm passieren muß!
Drum fraß er ohne lange Wahl
den Schleichenwurm zum zweitenmal.
Drauf stemmt er lächelnd mit
Verstand
die Hintertüre an die Wand
und sprach nach innen zu der
Schleich:
"Na bitte, wenn du kannst, entweich!"
Da tät mit List die schlaue
Schleichen
zur Vordertür hinaus entweichen;
doch fraß der Storch ohn lange
Wahl
voll Wut sie nun zum drittenmmal.
Und bracht in sinniger
Erfindung
die beiden Türen in Verbindung.
Und sprach zum Schleichenwurm
hinein:
"Nun richt dich auf ne Rundreis ein!"
Donnerstag
Dein Neid ist meine Anerkennung und dein Hass ist mein Stolz. Wenn du hinter meinem Rücken über mich redest, danke ich dir, dass du mich zum Mittelpunkt deines Lebens machst!
Es werden neue Seiten geöffnet,
es werden neue Lügen gestreut.
Doch in ihren Reihen gibt es "Verräter"
denen sie auf den Wecker gehen
mit ihrer ständigen Hetze
Dies sind nette Ratten
Riesengambias
Mittwoch
#Kuss von Himmel und Erde
Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst.
Eine alte Legende erzählt, dass es da zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden, mit dem was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre ihres Zusammenlebens. Nichts und niemand konnte diese Liebe zerstören.
Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo, in weiter Ferne, vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrsche. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst. Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren; doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war.
Hinter dieser Tür sollte es sich befinden: Das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens. Welch eine Spannung war in ihnen – wie wird er aussehen, der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, der Ort, an dem ein solches Glück herrscht. Sie klopften an. Die Tür öffnete sich.
Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun – wieder mitten in ihrer Wohnung. Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zuhause angekommen. Und sie verstanden: Der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, ist der Ort, an dem die Menschen sich küssen.
Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun – wieder mitten in ihrer Wohnung. Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zuhause angekommen. Und sie verstanden: Der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, ist der Ort, an dem die Menschen sich küssen.
Der Ort, an dem der Himmel die Erde berührt, ist der Ort, an dem Menschen sich berühren. Der Ort, an dem der Himmel sich öffnet, ist der Ort, an dem Menschen sich füreinander öffnen. Der Ort des großen Glücks ist der Ort, an dem Menschen sich glücklich machen.
(nach einer Legende)
(nach einer Legende)
Liebe Freunde, viel zu oft warten wir auf bessere Zeiten um glücklich zu sein. Wir vertrösten uns selbst auf später und vergeuden dabei unser Leben an irgendwelche zukünftigen Träume.
Das Bild stammt von
http://espicture.ru/kartinki-denym--i-noychym.html
http://espicture.ru/kartinki-denym--i-noychym.html
Ich glaube fest daran: wir sind hier um glücklich zu sein! Um Liebe zu geben sowie zu empfangen und dankbar für jeden schönen Tag zu sein. Lebe jetzt und hier und warte nicht auf „bessere“ Zeiten, denn wer kann uns schon mit Sicherheit sagen, dass diese Zeiten kommen werden? „wink“-Emoticon Der Ort des großen Glücks ist der Ort, wo Du glücklich bist!
Ich hoffe das viele diese "Nachricht" verstehen und lesen
Freitag
#hans-dietrich-genscher
Eine letzte Verneigung vor einem Politiker
Eine intensive Erinnerung
http://www.spiegel.de/einestages/hans-dietrich-genscher-ende-des-fluchtdramas-in-prag-a-1084891.html
Sonntag
#Jesus von Nazareth.... #Rebell... #Reformator ???
"Lässt sich der Prozess rekonstruieren?
Wer war schuld am Tod Jesu? In einem "Faktencheck" rollt ZDF-Moderatorin Petra Gerster die "Strafsache Jesus von Nazareth" neu auf. Seit Jahrhunderten besuchen fromme Pilger die angeblichen Schauplätze des Prozesses Jesu. Doch Archäologen und Historiker weisen auf zahlreiche Unstimmigkeiten hin, deuten die Widersprüche in der biblischen Überlieferung. Was ist Wahrheit, was fromme Legende? Und mit welcher Absicht erzählen die Evangelisten vom dramatischen Ende des Jesus aus Nazareth?
In Jerusalem, am historischen Tatort, geht Petra Gerster auf Spurensuche..."
Strafsache Jesus
Samstag
Gedanken zu #Ostern
Ihr Lieben,
wie immer vor besonderen Tagen mal wieder ein paar Gedanken.
Dieses Osterfest wird überschattet von den Ereignissen, die uns immer mehr überrollen und viele in Angst und Schrecken versetzen.
Sicher kommt das auch daher, dass wir fast alle in einer gewissen Sicherheit aufgewachsen sind, die Krieg nur von Erzählungen, von Filmen kannten.
Nur wenige haben schon in der Kindheit die Erschütterung der sicheren Festen erlebt.
Wir sitzen nun auf einem Pulverfass, von dem niemand weiß, wann es hochgeht.
Doch sollten wir uns keine Schuldzuweisung bei einzelnen Politikern anmaßen oder die Flüchtlinge dafür quer Bett verantwortlich machen wollen, denn die Gewalt brodelt schon so lange, für uns zu lange weit weg und unwirklich.
Sicher kommt das auch daher, dass wir fast alle in einer gewissen Sicherheit aufgewachsen sind, die Krieg nur von Erzählungen, von Filmen kannten.
Nur wenige haben schon in der Kindheit die Erschütterung der sicheren Festen erlebt.
Wir sitzen nun auf einem Pulverfass, von dem niemand weiß, wann es hochgeht.
Doch sollten wir uns keine Schuldzuweisung bei einzelnen Politikern anmaßen oder die Flüchtlinge dafür quer Bett verantwortlich machen wollen, denn die Gewalt brodelt schon so lange, für uns zu lange weit weg und unwirklich.
Das christliche Osterfest soll eigentlich ein Zeichen der Hoffnung setzen und obwohl ich keiner Kirche angehöre, möchte ich genau diese Hoffnung wach halten, denn für mich ist das Osterfest auch ein Sammelpunkt alter Traditionen, die aus dem heidnischen Leben stammen. Doch verbanden die Menschen immer mit diesem Fest Neubeginn, Wachstum und Freude.
Halten wir uns daran fest, setzen wir auf die Kraft in uns selbst, Freude und Hoffnung in uns zu haben und weitergeben zu können.
Halten wir uns daran fest, setzen wir auf die Kraft in uns selbst, Freude und Hoffnung in uns zu haben und weitergeben zu können.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen heute schon ein frohes Osterfest und - egal, was Euch belastet, immer den Funken Hoffnung und Freude im Herzen.
Herzlichst grüße ich Euch
Donnerstag
Der knallrote Luftballon
Kliniktagebuch 1. April 2011
Der
knallrote Luftballon
Jede Bewegung ein Messer aus Feuer – schneidend, brennend,
vernichtend. Trotz der Opiumpflaster Schmerzskala 9 für mich.
Ich muss atmen, entspannen, atmen…. noch ein Tag bis zur Operation, die mich von diesen
Schmerzen befreien soll, die mir die Lähmung nehmen und die Bewegung
wiedergeben soll.
Eine Operation der Ein- Drittel-Chance: Entweder es bleibt,
wie es ist oder es verschlechtert sich und ich bin vollends querschnittsgelähmt
oder ich komme mit den Schrauben und den Ersatzteilen zurecht und kann wieder
laufen. Sicher auch dann nur noch eingeschränkt, weil die Lähmung schon durch
den Anriss des einen Nervs gegeben sind, doch vielleicht…
Weg von Rollstuhl, Schmerzen
und Hilflosigkeit, das ist mein Wunsch.
Wir haben den ersten April, doch nach Aprilscherzen ist hier
keinem zumute. Draußen ist es Frühling. Vom Bett aus schaue ich auf den kleinen
See, auf Bäume, auf ein zweites Gebäude des Anna- Stifts.
Ich liege allein im Zimmer, die Mitpatientin liegt noch im
Aufwachraum. Sie bekam heute eine neue Hüfte.
Ein großes Zimmer habe ich mal wieder und es ist sehr schön
hell. Ein langes Zimmer, mit 2 Zimmerhohen Fenstern, die jeweils 2 m breit
sind. Die Fensterbänke sind tief, dass man sogar darauf sitzen könnte. Werde
ich sicher machen, wenn ich wieder alleine gehen kann.
Unsere Betten stehen an den gegenüber liegenden Wänden, so
können wir uns auch bei fester Rückenlage ansehen. Für jeden hängt ein
Fernseher von der Decke herab. Darunter ein Kühlschrank, in dem man kleinere
Vorräte lassen kann, wie ich meine lactosefreie Kaffeemilch dort aufbewahre. Neben dem Nachttisch meines Gegenübers stehen
die beiden hohen Kleiderschränke, auf meiner Seite ist die Tür zum Duschbad.
Gegenüber den Fenstern steht eine Tischgruppe mit drei bequemen Polsterstühlen
und daneben befindet sich die Tür zu Flur. Auf dem Tisch ist eine freundliche
Tischdecke und es steht immer eine Schale mit Obst und einige kleine Flaschen
Wasser bereit.
Das Zimmer ist so groß, dass wir uns sicher nie in die Quere
kommen werden, selbst mit dem Übungswagen (Spezialrollator, auf dem man die
Arme in Schulterhöhe auflegt).
Nun schweift mein Blick wieder nach draußen, wo sich an den
Bäumen die ersten grünen Spitzen im Wind wiegen. Vom See schallen die Rufe der
Enten und Vögel und ich kann von meinem Bett aus die Spaziergänger sehen, die
teilweise dort mit den Therapeuten oder ihren Besuchern ihre Gehübungen machen.
Da ist doch etwas Rotes auf dem Balkon gegenüber, eine Etage
tiefer. Ich schaue genau…ja, ein knallroter Luftballon steht ganz still unter
der Balkondecke, sein Band hängt unbeweglich nach unten. Also ein gasgefüllter
Ballon denke ich und wundere mich, dass er sich nicht bewegt. Wie hingemalt
sieht er aus.
Ich greife nach meiner Kamera und fotografiere ihn.
„Komm Ballon, tanz für mich, sag mir damit, dass morgen
alles gut geht und ich wieder laufen kann. Kein Rollstuhl, kein Angewiesensein.
Einfach nur weniger Schmerzen und etwas mehr Beweglichkeit. Tanz bitte für
mich!“
Gespannt schaue ich hin, noch einmal meine Bitte:
„Bitte tanz, tanz, tanz, wie ich tanzen möchte.“
Und täusche ich mich? Ist es Tatsache?
Der Ballon bewegt sich, ganz langsam schwänzelt nun das Band
hin und her, er schiebt sich unter der Decke weiter und dann erreicht er den
Balkonrand, verlässt den sicheren Hort, steigt auf und ab, tanzt vor meinem
Fenster entlang, wedelt hin und her und es kommt mir vor, als lache er mich an.
Alles wird gut, meine ich zu hören, aber das ist nur ganz
tief in mir drin und dankbar schaue ich ihm nach, wie er weiter steigt, an den Bäumen
entlang fliegt und dann meinen Blicken entschwindet.
Ja, alles wird gut. Ich bin mir sicher.
Danke, knallroter Luftballon.
floravonbistram 2011
Montag
#Tor - geheimes surfen?
Oh nein. Geheim bleibt es nicht mehr.
Mittlerweile kann jeder User ausfindig gemacht werden, wenn er häufig vom selben Ort aus tätig ist.
Es reichen die ohnehin vorhanden Metadaten nur einer der Verbindungsknoten (Uhrzeit, übertragene Datenmenge, Zieladresse)
Damit kann dann auch die restliche Kommunikation innerhalb derselben Tor-Route deanonymisiert werden.
So können wir feststellen, wer immer wieder durch meine und unsere gemeinsamen Pages wandert, in der Hoffnung, etwas ausspionieren zu können...oder auch nur, um abzulästern, wo auch immer...
Nach wie vor können wir feststellen, dass immer wieder die gleichen Personen hier geiern.
Ich gebe Euch die von Pingu gelösten Knoten der einen Userin auf seiner Seite, ebenso die Daten ihrer "Gefolgschaft".
Ich freue mich besonders, für eine, die gerne möchte, aber nicht kann, immer noch interessant zu sein.
Mittwoch
#Holocaust Der 71. Jahrestag der Befreiung von Häftlingen im NS-Vernichtungslager Auschwitz.
Bahnsteig des
Leids
Eine kleine Puppe
verschmutzt und
zerfetzt
am Bahnsteig der Züge
des Leids
Ein brauner Koffer
mit Namensschild dran
am Bahnsteig der Züge
des Leids
Ein grauer Hut
zertreten, verdreckt
am Bahnsteig der Züge
des Leids
Ein ängstlicher
Mensch
gestoßen, geschlagen
am Bahnsteig der Züge
des Leids
Die grauen
Schornsteine
sind Wegweiser hier
am Bahnsteig der Züge
des Leids
Die Puppe
der Koffer
der Hut
und der Mensch
verwehten im Winde
der Zeit
Doch die Schornsteine
bleiben
in steter Erinnerung
auch der Bahnsteig
der Züge des Leids
floravonbistram 1998
Samstag
#Von Eichendorff
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
(1788 - 1857), deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker
(1788 - 1857), deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker
Donnerstag
#Silvester
Jahreswechsel
Hell erstrahlt der dunkle Himmel
farbig - bunt in heller Pracht,
denn es leuchtet für die Menschen
gleißend die Silvesternacht.
farbig - bunt in heller Pracht,
denn es leuchtet für die Menschen
gleißend die Silvesternacht.
Träume werden still geflüstert
Wünsche fliegen hoch hinauf,
jeder möchte ihn verändern
seinen alten Lebenslauf.
Wünsche fliegen hoch hinauf,
jeder möchte ihn verändern
seinen alten Lebenslauf.
Doch wir werden schnell erleben,
dass vergessen, was einst war,
wenig Menschen werden ändern
sich in diesem neuen Jahr.
wenig Menschen werden ändern
sich in diesem neuen Jahr.
#Kinderonkologie
Frohe Weihnachten
Kurz durchatmend bleibe ich vor Zimmer 211 der Kinderonkologie stehen.
Wie viele Male habe ich hier schon wie viele Stunden verbracht?
Hände gehalten, Tränen getrocknet, Geschichten vorgelesen. Immer wieder berührt von der Stärke dieser sterbenden Kinder, erschüttert von dem Leiden und selber getröstet von der Sicherheit dieser kleinen Patienten, in denen das Wissen um den baldigen Abschied fest verankert ist.
Das Zimmer von Patrick. Leise trete ich ein, um ihn nicht zu wecken, falls er schläft.
Er liegt allein, denn viele Kinder dieser Station wurden nach Hause geholt.
Es ist Heilig Abend, zwar erst Mittag, aber der kleine Junge hat nicht mehr lange zu leben. Für viele das letzte Fest in ihrem kurzen, schmerzreichen Leben. Wer nicht transportfähig ist, hat nun seine Lieben am Bett, umgeben von Geschenken, Lichterglanz im Zimmer und in den Augen.
Nicht so hier
Sicher, auch dieses Zimmer ist geschmückt.
Aber Patrick ist allein. Seine Eltern gaben ihn schon auf, als er 2 Jahre alt war.
Er kennt keine liebevollen Elternarme, die ihn umschließen. Sein Zuhause war das Kinderheim St. Antonius.
Ich mache diese Sterbebegleitung, um ein kleines Licht in dieses Leben zu bringen, um es wenigstens zu versuchen.
Da liegt er, 5 Jahre alt. Die Wangen unnatürlich gerötet, tiefe Schatten um die Augen.
Ich stelle den kleinen Weihnachtsbaum auf den Nachttisch, zünde eine Kerze an, drapiere den bunten Teller, ein kleines Plüsch-Rentier und ein Buch drum herum
Er ist wach und lächelt.
Als ich mich zu ihm setze, den kleinen ausgezehrten Körper in die Arme schließe, kuschelt er sich ganz fest an mich ran. „Ich wusste, dass du kommst!“ Ganz schwach ist die Stimme.
Ich weiß, dass es nicht mehr lange dauern wird, dann ist seine Erdenreise zu Ende.
„Schau Patrick, ich habe dir ein Buch mitgebracht. Ich habe es nur für dich geschrieben.“
Wie für meine Kinder und Enkel schrieb ich auch für ihn immer Geschichten.
„Der kleine Sternenjunge und sein Weihnachtsfest“…Ich las langsam und wir schauten die Bilder an….Die Geschichte vom Sternenjunge, der seine letzte Reise mit dem Rentierschlitten macht und liebevoll von den Engeln in Empfang genommen wird.
„ Das wird sehr schön werden…“ ein schwerer Atemzug hebt seinen kleinen Brustkorb.
Schwester Vera ist kurz im Zimmer- Puls, Apparate, den Tropf kontrollieren. Auf meinen fragenden Blick ein bedauerndes Kopfschütteln.
In den Armen hält Patrick nun das kleine Plüschtier. Ich singe für ihn > Am Weihnachtsbaume…< Seine Augen sind geschlossen. Ein Beben geht immer wieder durch das kleine Wesen.
>Zwei Engel sind herein getreten, kein Auge hat sie kommen sehn. Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und gehn<
Ich halte inne…Patrick liegt ganz ruhig in meinem Arm. Ein Lächeln im Gesicht. Er atmet nicht mehr.
Ich brauche sicher zehn Minuten, um endlich die Klingel zu drücken und die irdische Hülle den Schwestern übergeben zu können.
Wieder auf dem Parkplatz, den ich wie in Trance erreiche, meine ich, eine kleine Glocke zu hören, sehe das kleine lächelnde Gesicht vor mir –
ein Engel ist heimgekehrt
FROHE WEIHNACHTEN
floravonbistram
Kurz durchatmend bleibe ich vor Zimmer 211 der Kinderonkologie stehen.
Wie viele Male habe ich hier schon wie viele Stunden verbracht?
Hände gehalten, Tränen getrocknet, Geschichten vorgelesen. Immer wieder berührt von der Stärke dieser sterbenden Kinder, erschüttert von dem Leiden und selber getröstet von der Sicherheit dieser kleinen Patienten, in denen das Wissen um den baldigen Abschied fest verankert ist.
Das Zimmer von Patrick. Leise trete ich ein, um ihn nicht zu wecken, falls er schläft.
Er liegt allein, denn viele Kinder dieser Station wurden nach Hause geholt.
Es ist Heilig Abend, zwar erst Mittag, aber der kleine Junge hat nicht mehr lange zu leben. Für viele das letzte Fest in ihrem kurzen, schmerzreichen Leben. Wer nicht transportfähig ist, hat nun seine Lieben am Bett, umgeben von Geschenken, Lichterglanz im Zimmer und in den Augen.
Nicht so hier
Sicher, auch dieses Zimmer ist geschmückt.
Aber Patrick ist allein. Seine Eltern gaben ihn schon auf, als er 2 Jahre alt war.
Er kennt keine liebevollen Elternarme, die ihn umschließen. Sein Zuhause war das Kinderheim St. Antonius.
Ich mache diese Sterbebegleitung, um ein kleines Licht in dieses Leben zu bringen, um es wenigstens zu versuchen.
Da liegt er, 5 Jahre alt. Die Wangen unnatürlich gerötet, tiefe Schatten um die Augen.
Ich stelle den kleinen Weihnachtsbaum auf den Nachttisch, zünde eine Kerze an, drapiere den bunten Teller, ein kleines Plüsch-Rentier und ein Buch drum herum
Er ist wach und lächelt.
Als ich mich zu ihm setze, den kleinen ausgezehrten Körper in die Arme schließe, kuschelt er sich ganz fest an mich ran. „Ich wusste, dass du kommst!“ Ganz schwach ist die Stimme.
Ich weiß, dass es nicht mehr lange dauern wird, dann ist seine Erdenreise zu Ende.
„Schau Patrick, ich habe dir ein Buch mitgebracht. Ich habe es nur für dich geschrieben.“
Wie für meine Kinder und Enkel schrieb ich auch für ihn immer Geschichten.
„Der kleine Sternenjunge und sein Weihnachtsfest“…Ich las langsam und wir schauten die Bilder an….Die Geschichte vom Sternenjunge, der seine letzte Reise mit dem Rentierschlitten macht und liebevoll von den Engeln in Empfang genommen wird.
„ Das wird sehr schön werden…“ ein schwerer Atemzug hebt seinen kleinen Brustkorb.
Schwester Vera ist kurz im Zimmer- Puls, Apparate, den Tropf kontrollieren. Auf meinen fragenden Blick ein bedauerndes Kopfschütteln.
In den Armen hält Patrick nun das kleine Plüschtier. Ich singe für ihn > Am Weihnachtsbaume…< Seine Augen sind geschlossen. Ein Beben geht immer wieder durch das kleine Wesen.
>Zwei Engel sind herein getreten, kein Auge hat sie kommen sehn. Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und gehn<
Ich halte inne…Patrick liegt ganz ruhig in meinem Arm. Ein Lächeln im Gesicht. Er atmet nicht mehr.
Ich brauche sicher zehn Minuten, um endlich die Klingel zu drücken und die irdische Hülle den Schwestern übergeben zu können.
Wieder auf dem Parkplatz, den ich wie in Trance erreiche, meine ich, eine kleine Glocke zu hören, sehe das kleine lächelnde Gesicht vor mir –
ein Engel ist heimgekehrt
FROHE WEIHNACHTEN
floravonbistram
Sonntag
Mittwoch
Montag
Mittwoch
Montag
#Fürchtet Euch nicht
Die Worte >Fürchtet Euch nicht<sind kennzeichnend für viele Botschaften, die aus der Bibel immer wieder aufgegriffen werden.
Ich selbst halte - unabhängig von der Bibel - diese Worte für die Botschaft, die an alle Menschen gerichtet ist, egal, welchen Glaubens.
Fürchte Dich nicht...ja...leg Deine Hände vertrauensvoll in andere...trau Dich, zu Deiner Einstellung zu stehen, schau nicht weg, sondern wage es, zu schreien, wenn Unrecht geschieht, einzuschreiten, wenn Schwächere Deiner Hilfe bedürfen.
Fürchtet Euch nicht, auch wenn Kummer und Pein, Schmerz und Sorgen Euch übermannen, es gibt immer jemanden, der Euch auffängt...Ihr müsst es nur zulassen...
Allen ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest, egal, ob ihr im Kreise Eurer Lieben oder allein feiert, denn wirklich allein ist nur der, der nie sein Herz für Andere öffnet.
Ich selbst halte - unabhängig von der Bibel - diese Worte für die Botschaft, die an alle Menschen gerichtet ist, egal, welchen Glaubens.
Fürchte Dich nicht...ja...leg Deine Hände vertrauensvoll in andere...trau Dich, zu Deiner Einstellung zu stehen, schau nicht weg, sondern wage es, zu schreien, wenn Unrecht geschieht, einzuschreiten, wenn Schwächere Deiner Hilfe bedürfen.
Fürchtet Euch nicht, auch wenn Kummer und Pein, Schmerz und Sorgen Euch übermannen, es gibt immer jemanden, der Euch auffängt...Ihr müsst es nur zulassen...
Allen ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest, egal, ob ihr im Kreise Eurer Lieben oder allein feiert, denn wirklich allein ist nur der, der nie sein Herz für Andere öffnet.
floravonbistram 2007
Dienstag
#Schweigeminute
Meine Schweigeminute
Niemals lassen wir uns das Licht nehmen,
das tief in unserem Erleben verwurzelt liegt,
das Licht des Friedens und der Menschlichkeit.
Kein Farbband muss mein Bild umrahmen
um dem Geschehen meine Anteilnahme zu bekunden.
Ich möchte helle Bilder sprechen lassen,
um die Lebenden an das Leben zu erinnern,
das die Gemordeten in ihrer Stadt liebten
und dem sie so brutal entrissen wurden.
Helmut Heinrich Waldemar Schmidt (* 23. Dezember 1918 in Hamburg) ist tot.
Das Bangen um Helmut Schmidt: "Er will und kann nicht mehr" ist zu Ende.
Ein Mensch, der sich früh bei mir einprägte.
Ich schreibe hier nicht mehr, es erübrigt sich.
Viele Sendungen werden sein Leben und Wirken noch einmal beleuchten
Möge er in Frieden ruhen
10.11.2015 15 Uhr10 in den Nachrichten
Ein Mensch, der sich früh bei mir einprägte.
Ich schreibe hier nicht mehr, es erübrigt sich.
Viele Sendungen werden sein Leben und Wirken noch einmal beleuchten
Möge er in Frieden ruhen
10.11.2015 15 Uhr10 in den Nachrichten
Zu Samhain – in der Nacht von 31. Oktober auf 1. November beginnt die Regentschaft der Cailleachan.
(Die Bezeichnung Cailleach bedeutet ‚Nonne‘, ‚Die Verhüllte‘, ‚Hexe‘ oder ‚alte Frau‘ und leitet sich vom lateinischen Wort pallium (‚Schleier‘ bzw. kirchliches Gewand, das von Frauen getragen wird) ab. Im Altirischen findet sich das Nomen caillech (‚die Verhüllte‘) zu caille (‚Schleier‘).)
Ursprünglich waren die Cailleachan keltische und schottische Göttinen des Todes, des Krieges, der Zerstörung, Vernichtung, des Winters und der weiblichen Souveränität.Sie gelten als Verkörperung des Winters, andere sind Verursacherinnen von Stürmen, Beschützerinnen der Tiere oder Schöpferinnen bestimmter Seen, Flüsse, Berge oder Inseln. Auf die Cailleach-Gestalten wurden Züge älterer keltischer lokal- und Erdgöttinnen übertragen.
Ihre Faszination und ihre Macht waren aber so groß, dass sie zur Großen Göttin der britischen Inseln, zur kosmischen Göttin von Erde, Himmel, Mond und Sonne wurde.
Cailleach ist eingebettet in eine Göttinnen-Triade, die so gut wie fast keine andere der vielen dreifachen Göttinnen diezyklische Kraft der Jahreszeiten und damit der Natur versinnbildlicht:
Das „keltische Jahr“ beginnt mit dem Winter und damit mit Cailleach. Das entspricht alten matriarchalen Traditionen, in denen z.B. auch der Tag mit der Nacht beginnt, die dunkle Erdenkraft, aus der alles sprießt vor der Helligkeit gereiht wird.
Das ist nur allzu logisch: Kommen wir doch alle aus der Geborgenheit eines dunklen Mutterschoßes.
(Die Bezeichnung Cailleach bedeutet ‚Nonne‘, ‚Die Verhüllte‘, ‚Hexe‘ oder ‚alte Frau‘ und leitet sich vom lateinischen Wort pallium (‚Schleier‘ bzw. kirchliches Gewand, das von Frauen getragen wird) ab. Im Altirischen findet sich das Nomen caillech (‚die Verhüllte‘) zu caille (‚Schleier‘).)
Ursprünglich waren die Cailleachan keltische und schottische Göttinen des Todes, des Krieges, der Zerstörung, Vernichtung, des Winters und der weiblichen Souveränität.Sie gelten als Verkörperung des Winters, andere sind Verursacherinnen von Stürmen, Beschützerinnen der Tiere oder Schöpferinnen bestimmter Seen, Flüsse, Berge oder Inseln. Auf die Cailleach-Gestalten wurden Züge älterer keltischer lokal- und Erdgöttinnen übertragen.
Ihre Faszination und ihre Macht waren aber so groß, dass sie zur Großen Göttin der britischen Inseln, zur kosmischen Göttin von Erde, Himmel, Mond und Sonne wurde.
Cailleach ist eingebettet in eine Göttinnen-Triade, die so gut wie fast keine andere der vielen dreifachen Göttinnen diezyklische Kraft der Jahreszeiten und damit der Natur versinnbildlicht:
Das „keltische Jahr“ beginnt mit dem Winter und damit mit Cailleach. Das entspricht alten matriarchalen Traditionen, in denen z.B. auch der Tag mit der Nacht beginnt, die dunkle Erdenkraft, aus der alles sprießt vor der Helligkeit gereiht wird.
Das ist nur allzu logisch: Kommen wir doch alle aus der Geborgenheit eines dunklen Mutterschoßes.
Montag
#Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich einschlafen sehe,
Gedanken
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich einschlafen sehe, würde ich dich zudecken und zu Gott beten, er möge deine Seele beschützen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich zur Türe rausgehen sehe, würde ich dich umarmen, küssen und für einen weiteren Kuss zurückrufen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich einen Moment anhalten kann, um dir zu sagen "Ich liebe dich", anstatt davon auszugehen, dass du es weißt, würde ich mir meinen Atem nicht sparen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann, um den Tag mit dir zu teilen, anstatt mir sicher zu sein, dass es noch manch anderen Tag geben wird, würde ich alles andere liegen und stehen lassen. Es gibt sicherlich immer ein Morgen, um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen
und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles wieder in Ordnung zu bringen. Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen
"Ich liebe dich"und es gibt sicher eine weitere Chance,
um zu sagen "Kann ich etwas für dich tun? " Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen könnte und es bleibt nur der heutige Tag, möchte ich dir sagen, wie sehr ich dich liebe und ich hoffe, dass wir nie vergessen,
dass das Morgen Niemandem versprochen ist, weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein, die du hast, um deine Lieben fest zu halten. Wieso tust du's nicht heute? Falls der Morgen niemals kommt, wirst du es bestimmt bereuen, dass du dir keine Zeit genommen hast...
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich zur Türe rausgehen sehe, würde ich dich umarmen, küssen und für einen weiteren Kuss zurückrufen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich einen Moment anhalten kann, um dir zu sagen "Ich liebe dich", anstatt davon auszugehen, dass du es weißt, würde ich mir meinen Atem nicht sparen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann, um den Tag mit dir zu teilen, anstatt mir sicher zu sein, dass es noch manch anderen Tag geben wird, würde ich alles andere liegen und stehen lassen. Es gibt sicherlich immer ein Morgen, um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen
und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles wieder in Ordnung zu bringen. Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen
"Ich liebe dich"und es gibt sicher eine weitere Chance,
um zu sagen "Kann ich etwas für dich tun? " Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen könnte und es bleibt nur der heutige Tag, möchte ich dir sagen, wie sehr ich dich liebe und ich hoffe, dass wir nie vergessen,
dass das Morgen Niemandem versprochen ist, weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein, die du hast, um deine Lieben fest zu halten. Wieso tust du's nicht heute? Falls der Morgen niemals kommt, wirst du es bestimmt bereuen, dass du dir keine Zeit genommen hast...
































