so oder so


Per aspera ad astra "Non est ad astra mollis e terris via"

(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)


Dienstag

Erinnerung an #Winnenden und #Fukushima




#Der Amoklauf von Winnenden ereignete sich am Vormittag des 11. März 2009

Denken wir noch manchmal daran?

Wieder jährt sich dieser furchtbare Tag, der Leid und Tod brachte.

Wie geht es den Menschen, die ihren Verlust noch nicht verkraften können, wie den Schülern und Lehrern?
Wie verkraften sie diese einschneidenden Geschehnisse?

Traumatisiert

Erschütterung, Tränen, Mutmaßungen, Schuldzuweisungen…

Gedanken, Gespräche…. 


Im Ausnahmezustand


Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans überflutete am

11. März 2011 ein Tsunami weite Teile der Nordostküste. Die Wassermassen

 rissen fast 20.000 Men­schen in den Tod. Im Atomkraftwerk Fuku­shima

Daiichi kam es zum Super-GAU; die Region um die Unglücks­­reaktoren

musste evakuiert werden.



Vor zehn Jahren wurde Madrid von islamistischen Anschlägen erschüttert. Opfer und Hinterbliebene fühlen sich bis heute allein gelassen.

Samstag

#Gedichte - Oase

Seit November 2011 schreibe ich in der Gedichte-Oase.
Ich freue mich, dass so viele auch meine Seite  lesen.


Über 70 000 Aufrufe, 
dafür sage ich DANKE

Wer sie nicht kennt, schaut doch einmal rein
so viele schöne Gedichte von vielen Autoren findet ihr dort.








Dienstag

Forsythien zaubern auch im Haus



Vor ca 2 Wochen schnitt ich Forsythienzweige. 
Zu meinem Geburtstag zeigten sie den ersten Blütenansatz, 
doch seit ein paar Tagen stehen sie in voller Blüte.
 Pünktlich zum Besuch meiner Freundin zaubern sie den Frühling ins Haus.


Nehmt Platz, wir sind im Moment nur zu Zweit



Montag

Samstag

'Ein bisschen mehr Freude...ein wenig mehr Verstehen







Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassiererin der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie
möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt.
„Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen". Die junge Frau erwidert:
„Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie".
„Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.
Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab. Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teuerem Auto gab es nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch Umweltschutz kannten wir nicht.
Aber bedenken Sie:
Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glaubt sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln? Und dann auch von einem Mädchen,das mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.
Schönen Tag noch – und vergiss den Umweltschutz nicht!“

#Karneval - Fasching - Fasenacht - Fastelovend

Der Begriff Karneval ist neueren Datums, doch wurde er, unter verschiedensten Bezeichnungen bereits vor ca 5000 Jahren gefeiert. Dieser Brauchtum hing meistens mit Frühling oder dem Geburtstag eines ihrer Götter zusammen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching

Die Aufzeichnungen über das närrische Treiben belegen den Franken die älteste Tradition
Während der echte Kölner Jeck von „Fastelovend“ spricht, sagen die Mainzer und Hessen „Fassnacht“, „Fassenacht“ oder gleichfalls „Fasenacht“ 

Meine Kindheit verbrachte ich in Westfalen. In der Schule wurde Rosenmontag gefeiert und auch zu Hause mit Nachbarn und deren Kindern. Ich wollte immer Prinzessin sein. 




Auch in Schule und Ausbildung (dann schon in Niedersachsen) wurde Fasching gefeiert



Die badische und die fränkische Fasenacht in Hessen  erlebte ich dann als gerade Erwachsene und auch den Kölner Karneval. 

Die alemannische Fasnet, so wird das Brauchtum der Fastnacht im südwestdeutschen Raum und der Nordschweiz bezeichnet, erlebte ich in Radolfzell und Basel. 




Dort wurden die Umzüge von den Handwerkerinnungen ausgetragen und hatten jeweils ein diesbezügliches Motto, unter dem dann auch ein Ball stattfand. Der Hemdglonkerumzug stammt aus Konstanz und verbreitete sich bis weit in den Schwarzwald
Diese Bilder sind vom Hemdglonkerball.  Üblicherweise trugen alle dort lange Hemden.
         unten dann eine private Feier







Auch die anderen Bälle hatten jeweils ihr Motto, wobei sich die Studenten einig waren, ihre Ringelhemden die ganze Saison bei fast allen Feiern zu tragen. Ich natürlich nicht.
Wir Frauen ließen uns immer etwas anderes einfallen.


Hättet Ihr mich mit Perücke erkannt? 
Mein Freund, rechts, hatte mich erst nicht erkannt
und der Clown links wollte es kaum glauben.




Hier in Niedersachsen haben wir dann noch mit der Hausgemeinschaft und den Kindern gefeiert, die Kinder für Schule und Kindergrten zurecht gemacht, doch ansonsten ist es hier nicht so wild mit Fasching.









Und heute feiern unsere Kinder ihre Mottopartys
wie hier eine 70er Jahre-Jahre-Party




Donnerstag

Danke an Alle für die Flut an Glückwünschen





Ob Mails, Karten oder Anrufe, es war wieder einmal überwältigend. Auch in den Foren stapeln sich die Glückwünsche. Ich werde Jedem einzeln antworten, aber Ihr wisst, dazu brauche ich etwas Zeit. Darum hier erst einmal der Sammeldank.

Familie, Freunde und Nachbarn halfen mir, meinen 65. Geburtstag voll zu genießen.

Der Wettergott ließ die Sonne so heftig strahlen, 
dass wir ab Mittag erst einmal draußen sitzen konnten












Dienstag

Das Trauerspiel von Afghanistan - #Nie wieder Krieg

Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
"Wer da!" - "Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus #Afghanistan."

Afghanistan! Er sprach es so matt;
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Kommandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

"Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Kabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt."

Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all',
Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
So lasst sie's hören, dass wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!"

Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen - es kam die zweite Nacht,
Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

"Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan."


#Theodor Fontane

Genau an seinem Geburtstag, vor 2 Jahren
kam mein Sohn aus Afghanistan zurück.
Welches Glück ich empfand,
ihn körperlich unversehrt zurück zu bekommen,
kann jeder nachempfinden,
der Kinder hat.
Doch seine Seele...




Danken

(#Satirefunktion angeschaltet)
Ich möchte mich heute mal wieder besonders bei einer Userin und ihrer Freundin bedanken, die keine Gelegenheit auslassen, meine Seiten nach neuen Einträgen zu durchforsten.
Für insbesondere Eine, die so viel schon über meine Bilder geschrieben hat, heute meinen speziellen #Frühlingsgruß (Satirefunktion ausgeschaltet)




Samstag

#Mein Sohn


Ich sitze und denke 35 Jahre zurück, denn da wurde mein Sohn geboren. Eine Frühgeburt, er atmete nicht... er wurde beatmet, er wurde gepiekt...wieder und wieder. Mehrmals am Tag wurde Blut abgenommen, der Bilirubinspiegel war viel zu hoch. 
Er trank nicht, ich pumpte die Milch ab und fütterte ihn mit einer Pipette. Obwohl er dann schon aufgegeben war, der Professor sagte mir, dass er wohl keine Chance habe, da er nun auch blutige Durchfälle hatte - nahm ich ihn auf eigene Verantwortung mit nach Hause. Dann sollte er wenigstens nicht mehr gequält werden und im Kreise seiner Familie sein. Ich mischte in die Muttermilch Schmelzflocken und etwas Honig. Immer lag der kleine Rosenquarz an seiner Seite.
Jede Stunde fütterte ich ein wenig. Nach einigen Tagen nur noch alle 2 Stunden. Der Durchfall verschwand, er trank aus der Flasche, er wuchs und ist nun 35 Jahre alt mit einer Größe von 1,88m...Es war nach mehreren Fehlgeburten, wie schon mein erstes Kind, für mich wieder ein Wunder und ich bin immer voller Dankbarkeit









Donnerstag

#Lenz

#

Ein wenig vorgezogen,
da der Winter nicht so ruppig war,
kommt der Frühling

Bei herrlichem Sonnenschein
konnte das Pflanzen beginnen












#


Mittwoch

Alt nennst du dich




Gedicht von Ludwig Seeger



Alt nennst du dich? — Verleumde dich nicht so!

Falsch ist die Rechnung, die allein nach Jahren

das Alter schätzt. Sei deiner Jugend froh,

der unverwelkten, immer sonnig klaren.


Wir sind und bleiben frühlingsheiter, wie

der Herbsttag heut, an dem wir Trauben lesen:

Des Lebens Mai blüht einmal nur für die,

die in der Jugend nie recht jung gewesen


.


Was kümmert uns ein Fältchen im Gesicht?


Kann das uns den Humor verderben?

Nein, tapfre Freundin! Schönres gibt es nicht,

als ewig jung zu leben, jung zu sterben!





Aus der Sammlung Liederbuch





Meine Oma und ihre beiden Schwestern 

Montag

Staub aufwirbeln

“
Philip Mountbatt
„

Die neuen Berliner Fotos mit "Menschen heute" findet Ihr auf Pingus Seite


Zu dem immer wieder auftauchenden Thema der Stalker und Mobber wurden neue Fotos vor Ort gesichert.

Interessant und zum Vergleichen gut geeignet.



Wenn Jemand meint, sich auslassen zu müssen über Aussehen der Mitmenschen, Haare färben oder nicht färben, Dauerwellenfraktion,vergrämt oder oder oder, sollte dieser immer zuerst mal in den eigenen Spiegel schauen, auch nicht gerade schön, was da oft zusammen gezwirbelt wird.

Oder die Frage, warum lacht der Eine oder Ander mehr...natürlich weil er es kann. Einmal, weil er von Herzen mehr Freude weitergeben kann, dann sind die Zähne tadellos. Sieht man dann mal Bilder von einem Austria-Treffen, mit Fotos von einem aus Versehen mit offenem Mundlachen...tja, total gelbe, schiefe Zähne laden nicht ein, also Lippen zusammen beim Lächeln...Krampf.

Natürlich sollte es Jedem selbst überlassen bleiben, ob und wie er seine Haare färbt,
für mich kommt das nicht in Frage. Die Sonne bleicht meine Haare, wenn ich viel im Meer schwimme, bin ich nur zu Lande, sind sie halt dunkler und scheckig...mittlerweile natürlich auch mit vielen weißen Fäden durchzogen.