so oder so


Per aspera ad astra "Non est ad astra mollis e terris via"

(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)


Sonntag

#Jesus von Nazareth.... #Rebell... #Reformator ???

"Lässt sich der Prozess rekonstruieren?

Wer war schuld am Tod Jesu? In einem "Faktencheck" rollt ZDF-Moderatorin Petra Gerster die "Strafsache Jesus von Nazareth" neu auf. Seit Jahrhunderten besuchen fromme Pilger die angeblichen Schauplätze des Prozesses Jesu. Doch Archäologen und Historiker weisen auf zahlreiche Unstimmigkeiten hin, deuten die Widersprüche in der biblischen Überlieferung. Was ist Wahrheit, was fromme Legende? Und mit welcher Absicht erzählen die Evangelisten vom dramatischen Ende des Jesus aus Nazareth?
In Jerusalem, am historischen Tatort, geht Petra Gerster auf Spurensuche..."

Strafsache Jesus

Samstag

Gedanken zu #Ostern


Ihr Lieben,
wie immer vor besonderen Tagen mal wieder ein paar Gedanken.
Dieses Osterfest wird überschattet von den Ereignissen, die uns immer mehr überrollen und viele in Angst und Schrecken versetzen.
Sicher kommt das auch daher, dass wir fast alle in einer gewissen Sicherheit aufgewachsen sind, die Krieg nur von Erzählungen, von Filmen kannten.
Nur wenige haben schon in der Kindheit die Erschütterung der sicheren Festen erlebt.
Wir sitzen nun auf einem Pulverfass, von dem niemand weiß, wann es hochgeht.
Doch sollten wir uns keine Schuldzuweisung bei einzelnen Politikern anmaßen oder die Flüchtlinge dafür quer Bett verantwortlich machen wollen, denn die Gewalt brodelt schon so lange, für uns zu lange weit weg und unwirklich.
Das christliche Osterfest soll eigentlich ein Zeichen der Hoffnung setzen und obwohl ich keiner Kirche angehöre, möchte ich genau diese Hoffnung wach halten, denn für mich ist das Osterfest auch ein Sammelpunkt alter Traditionen, die aus dem heidnischen Leben stammen. Doch verbanden die Menschen immer mit diesem Fest Neubeginn, Wachstum und Freude.
Halten wir uns daran fest, setzen wir auf die Kraft in uns selbst, Freude und Hoffnung in uns zu haben und weitergeben zu können.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen heute schon ein frohes Osterfest und - egal, was Euch belastet, immer den Funken Hoffnung und Freude im Herzen.
Herzlichst grüße ich Euch


Donnerstag

Der knallrote Luftballon

Kliniktagebuch 1. April 2011

Der knallrote Luftballon

Jede Bewegung ein Messer aus Feuer – schneidend, brennend, vernichtend. Trotz der Opiumpflaster Schmerzskala 9 für mich.
Ich muss atmen, entspannen, atmen…. noch ein  Tag bis zur Operation, die mich von diesen Schmerzen befreien soll, die mir die Lähmung nehmen und die Bewegung wiedergeben soll.
Eine Operation der Ein- Drittel-Chance: Entweder es bleibt, wie es ist oder es verschlechtert sich und ich bin vollends querschnittsgelähmt oder ich komme mit den Schrauben und den Ersatzteilen zurecht und kann wieder laufen. Sicher auch dann nur noch eingeschränkt, weil die Lähmung schon durch den Anriss des einen Nervs gegeben sind, doch vielleicht…
Weg von Rollstuhl, Schmerzen  und Hilflosigkeit, das ist mein Wunsch.
Wir haben den ersten April, doch nach Aprilscherzen ist hier keinem zumute. Draußen ist es Frühling. Vom Bett aus schaue ich auf den kleinen See, auf Bäume, auf ein zweites Gebäude des Anna- Stifts.
Ich liege allein im Zimmer, die Mitpatientin liegt noch im Aufwachraum. Sie bekam heute eine neue Hüfte.
Ein großes Zimmer habe ich mal wieder und es ist sehr schön hell. Ein langes Zimmer, mit 2 Zimmerhohen Fenstern, die jeweils 2 m breit sind. Die Fensterbänke sind tief, dass man sogar darauf sitzen könnte. Werde ich sicher machen, wenn ich wieder alleine gehen kann.
Unsere Betten stehen an den gegenüber liegenden Wänden, so können wir uns auch bei fester Rückenlage ansehen. Für jeden hängt ein Fernseher von der Decke herab. Darunter ein Kühlschrank, in dem man kleinere Vorräte lassen kann, wie ich meine lactosefreie Kaffeemilch dort aufbewahre.  Neben dem Nachttisch meines Gegenübers stehen die beiden hohen Kleiderschränke, auf meiner Seite ist die Tür zum Duschbad. Gegenüber den Fenstern steht eine Tischgruppe mit drei bequemen Polsterstühlen und daneben befindet sich die Tür zu Flur. Auf dem Tisch ist eine freundliche Tischdecke und es steht immer eine Schale mit Obst und einige kleine Flaschen Wasser bereit.
Das Zimmer ist so groß, dass wir uns sicher nie in die Quere kommen werden, selbst mit dem Übungswagen (Spezialrollator, auf dem man die Arme in Schulterhöhe auflegt).
Nun schweift mein Blick wieder nach draußen, wo sich an den Bäumen die ersten grünen Spitzen im Wind wiegen. Vom See schallen die Rufe der Enten und Vögel und ich kann von meinem Bett aus die Spaziergänger sehen, die teilweise dort mit den Therapeuten oder ihren Besuchern ihre Gehübungen machen.
Da ist doch etwas Rotes auf dem Balkon gegenüber, eine Etage tiefer. Ich schaue genau…ja, ein knallroter Luftballon steht ganz still unter der Balkondecke, sein Band hängt unbeweglich nach unten. Also ein gasgefüllter Ballon denke ich und wundere mich, dass er sich nicht bewegt. Wie hingemalt sieht er aus.
Ich greife nach meiner Kamera und fotografiere ihn.
„Komm Ballon, tanz für mich, sag mir damit, dass morgen alles gut geht und ich wieder laufen kann. Kein Rollstuhl, kein Angewiesensein. Einfach nur weniger Schmerzen und etwas mehr Beweglichkeit. Tanz bitte für mich!“
Gespannt schaue ich hin, noch einmal meine Bitte:
„Bitte tanz, tanz, tanz, wie ich tanzen möchte.“
Und täusche ich mich? Ist es Tatsache?
Der Ballon bewegt sich, ganz langsam schwänzelt nun das Band hin und her, er schiebt sich unter der Decke weiter und dann erreicht er den Balkonrand, verlässt den sicheren Hort, steigt auf und ab, tanzt vor meinem Fenster entlang, wedelt hin und her und es kommt mir vor, als lache er mich an.
Alles wird gut, meine ich zu hören, aber das ist nur ganz tief in mir drin und dankbar schaue ich ihm nach, wie er weiter steigt, an den Bäumen entlang fliegt und dann meinen Blicken entschwindet.

Ja, alles wird gut. Ich bin mir sicher.
Danke, knallroter Luftballon.

floravonbistram 2011








Montag

#Tor - geheimes surfen?



Oh nein. Geheim bleibt es nicht mehr.
Mittlerweile kann jeder User ausfindig gemacht werden, wenn er häufig vom selben Ort aus tätig ist.
Es reichen die ohnehin vorhanden Metadaten nur einer der Verbindungsknoten (Uhrzeit, übertragene Datenmenge, Zieladresse)
Damit kann dann auch die restliche Kommunikation innerhalb derselben Tor-Route deanonymisiert werden.

So können wir feststellen, wer immer wieder durch meine und unsere gemeinsamen Pages wandert, in der Hoffnung, etwas ausspionieren zu können...oder auch nur, um abzulästern, wo auch immer...

Nach wie vor können wir feststellen, dass immer wieder die gleichen Personen hier geiern.

Ich gebe Euch die von Pingu gelösten Knoten der einen Userin  auf seiner Seite, ebenso die Daten ihrer "Gefolgschaft".

Ich freue mich besonders, für eine, die gerne möchte, aber nicht kann, immer noch interessant zu sein.


Mittwoch

#Holocaust Der 71. Jahrestag der Befreiung von Häftlingen im NS-Vernichtungslager Auschwitz.



Bahnsteig des Leids


Eine kleine Puppe
verschmutzt und zerfetzt
am Bahnsteig der Züge des Leids

Ein brauner Koffer
mit Namensschild dran
am Bahnsteig der Züge des Leids

Ein grauer Hut
zertreten, verdreckt
am Bahnsteig der Züge des Leids

Ein ängstlicher Mensch
gestoßen, geschlagen
am Bahnsteig der Züge des Leids

Die grauen Schornsteine
sind Wegweiser hier
am Bahnsteig der Züge des Leids

Die Puppe
der Koffer
der Hut
und der Mensch
verwehten im Winde der Zeit

Doch die Schornsteine bleiben
in steter Erinnerung
auch der Bahnsteig der Züge des Leids


floravonbistram 1998


Donnerstag

#Silvester


Jahreswechsel

Hell erstrahlt der dunkle Himmel
farbig - bunt in heller Pracht,
denn es leuchtet für die Menschen
gleißend die Silvesternacht.

Träume werden still geflüstert
Wünsche fliegen hoch hinauf,
jeder möchte ihn verändern
seinen alten Lebenslauf.

Doch wir werden schnell erleben,
dass vergessen, was einst war,
wenig Menschen werden ändern
sich in diesem neuen Jahr.


floravonbistram


#Kinderonkologie

Frohe Weihnachten

Kurz durchatmend bleibe ich vor Zimmer 211 der Kinderonkologie stehen.
Wie viele Male habe ich hier schon wie viele Stunden verbracht?
Hände gehalten, Tränen getrocknet, Geschichten vorgelesen. Immer wieder berührt von der Stärke dieser sterbenden Kinder, erschüttert von dem Leiden und selber getröstet von der Sicherheit dieser kleinen Patienten, in denen das Wissen um den baldigen Abschied fest verankert ist.

Das Zimmer von Patrick. Leise trete ich ein, um ihn nicht zu wecken, falls er schläft.
Er liegt allein, denn viele Kinder dieser Station wurden nach Hause geholt.
Es ist Heilig Abend, zwar erst Mittag, aber der kleine Junge hat nicht mehr lange zu leben. Für viele das letzte Fest in ihrem kurzen, schmerzreichen Leben. Wer nicht transportfähig ist, hat nun seine Lieben am Bett, umgeben von Geschenken, Lichterglanz im Zimmer und in den Augen.
Nicht so hier
Sicher, auch dieses Zimmer ist geschmückt.
Aber Patrick ist allein. Seine Eltern gaben ihn schon auf, als er 2 Jahre alt war.
Er kennt keine liebevollen Elternarme, die ihn umschließen. Sein Zuhause war das Kinderheim St. Antonius.
Ich mache diese Sterbebegleitung, um ein kleines Licht in dieses Leben zu bringen, um es wenigstens zu versuchen.
Da liegt er, 5 Jahre alt. Die Wangen unnatürlich gerötet, tiefe Schatten um die Augen.
Ich stelle den kleinen Weihnachtsbaum auf den Nachttisch, zünde eine Kerze an, drapiere den bunten Teller, ein kleines Plüsch-Rentier und ein Buch drum herum
Er ist wach und lächelt.
Als ich mich zu ihm setze, den kleinen ausgezehrten Körper in die Arme schließe, kuschelt er sich ganz fest an mich ran. „Ich wusste, dass du kommst!“ Ganz schwach ist die Stimme.
Ich weiß, dass es nicht mehr lange dauern wird, dann ist seine Erdenreise zu Ende.

„Schau Patrick, ich habe dir ein Buch mitgebracht. Ich habe es nur für dich geschrieben.“
Wie für meine Kinder und Enkel schrieb ich auch für ihn immer Geschichten.
„Der kleine Sternenjunge und sein Weihnachtsfest“…Ich las langsam und wir schauten die Bilder an….Die Geschichte vom Sternenjunge, der seine letzte Reise mit dem Rentierschlitten macht und liebevoll von den Engeln in Empfang genommen wird.
„ Das wird sehr schön werden…“ ein schwerer Atemzug hebt seinen kleinen Brustkorb.
Schwester Vera ist kurz im Zimmer- Puls, Apparate, den Tropf kontrollieren. Auf meinen fragenden Blick ein bedauerndes Kopfschütteln.
In den Armen hält Patrick nun das kleine Plüschtier. Ich singe für ihn > Am Weihnachtsbaume…< Seine Augen sind geschlossen. Ein Beben geht immer wieder durch das kleine Wesen.
>Zwei Engel sind herein getreten, kein Auge hat sie kommen sehn. Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und gehn<
Ich halte inne…Patrick liegt ganz ruhig in meinem Arm. Ein Lächeln im Gesicht. Er atmet nicht mehr.
Ich brauche sicher zehn Minuten, um endlich die Klingel zu drücken und die irdische Hülle den Schwestern übergeben zu können.
Wieder auf dem Parkplatz, den ich wie in Trance erreiche, meine ich, eine kleine Glocke zu hören, sehe das kleine lächelnde Gesicht vor mir –
ein Engel ist heimgekehrt

FROHE WEIHNACHTEN


floravonbistram




Mittwoch

In Memoriam #Thomas Kinkade

The painter of lights
Thomas Kinkade 1958 bis 2012












Der Maler der heilen Welt
nur ein kleiner Auszug

Montag

#Fürchtet Euch nicht


Die Worte >Fürchtet Euch nicht<sind kennzeichnend für viele Botschaften, die aus der Bibel immer wieder aufgegriffen werden.
Ich selbst halte - unabhängig von der Bibel - diese Worte für die Botschaft, die an alle Menschen gerichtet ist, egal, welchen Glaubens.
Fürchte Dich nicht...ja...leg Deine Hände vertrauensvoll in andere...trau Dich, zu Deiner Einstellung zu stehen, schau nicht weg, sondern wage es, zu schreien, wenn Unrecht geschieht, einzuschreiten, wenn Schwächere Deiner Hilfe bedürfen.
Fürchtet Euch nicht, auch wenn Kummer und Pein, Schmerz und Sorgen Euch übermannen, es gibt immer jemanden, der Euch auffängt...Ihr müsst es nur zulassen...
Allen ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest, egal, ob ihr im Kreise Eurer Lieben oder allein feiert, denn wirklich allein ist nur der, der nie sein Herz für Andere öffnet.

floravonbistram 2007




Dienstag

#Sei wachsam #Reinhard Mey




#Waffenlos


#Imagine




#Schweigeminute

Meine Schweigeminute

Niemals lassen wir uns das Licht nehmen,
das tief in unserem Erleben verwurzelt liegt,
das Licht des Friedens und der Menschlichkeit.
Kein Farbband muss mein Bild umrahmen
um dem Geschehen meine Anteilnahme zu bekunden.
Ich möchte helle Bilder sprechen lassen,
um die Lebenden an das Leben zu erinnern,
das die Gemordeten in ihrer Stadt liebten
und dem sie so brutal entrissen wurden.





















Helmut Heinrich Waldemar Schmidt (* 23. Dezember 1918 in Hamburg) ist tot.

Das Bangen um Helmut Schmidt: "Er will und kann nicht mehr" ist zu Ende.

Ein Mensch, der sich früh bei mir einprägte.
Ich schreibe hier nicht mehr, es erübrigt sich.
Viele Sendungen werden sein Leben und Wirken noch einmal beleuchten

Möge er in Frieden ruhen

10.11.2015 15 Uhr10 in den Nachrichten

Zu Samhain – in der Nacht von 31. Oktober auf 1. November beginnt die Regentschaft der  Cailleachan.
(Die Bezeichnung Cailleach bedeutet ‚Nonne‘, ‚Die Verhüllte‘, ‚Hexe‘ oder ‚alte Frau‘ und leitet sich vom lateinischen Wort pallium (‚Schleier‘ bzw. kirchliches Gewand, das von Frauen getragen wird) ab. Im Altirischen findet sich das Nomen caillech (‚die Verhüllte‘) zu caille (‚Schleier‘).)

Ursprünglich waren die  Cailleachan keltische und schottische Göttinen des Todes, des Krieges, der Zerstörung, Vernichtung, des Winters und der weiblichen Souveränität.Sie gelten als Verkörperung des Winters, andere sind Verursacherinnen von Stürmen, Beschützerinnen der Tiere oder Schöpferinnen bestimmter Seen, Flüsse, Berge oder Inseln. Auf die Cailleach-Gestalten wurden Züge älterer keltischer lokal- und Erdgöttinnen übertragen. 
Ihre Faszination und ihre Macht waren aber so groß, dass sie zur Großen Göttin der britischen Inseln, zur kosmischen Göttin von Erde, Himmel, Mond und Sonne wurde.
Cailleach ist eingebettet in eine Göttinnen-Triade, die so gut wie fast keine andere der vielen dreifachen Göttinnen diezyklische Kraft der Jahreszeiten und damit der Natur versinnbildlicht:
Das „keltische Jahr“ beginnt mit dem Winter und damit mit Cailleach. Das entspricht alten matriarchalen Traditionen, in denen z.B. auch der Tag mit der Nacht beginnt, die dunkle Erdenkraft, aus der alles sprießt vor der Helligkeit gereiht wird.
Das ist nur allzu logisch: Kommen wir doch alle aus der Geborgenheit eines dunklen Mutterschoßes.



Montag

#Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich einschlafen sehe,

Gedanken
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich einschlafen sehe, würde ich dich zudecken und zu Gott beten, er möge deine Seele beschützen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich zur Türe rausgehen sehe, würde ich dich umarmen, küssen und für einen weiteren Kuss zurückrufen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich einen Moment anhalten kann, um dir zu sagen "Ich liebe dich", anstatt davon auszugehen, dass du es weißt, würde ich mir meinen Atem nicht sparen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann, um den Tag mit dir zu teilen, anstatt mir sicher zu sein, dass es noch manch anderen Tag geben wird, würde ich alles andere liegen und stehen lassen. Es gibt sicherlich immer ein Morgen, um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen
und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles wieder in Ordnung zu bringen. Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen
"Ich liebe dich"und es gibt sicher eine weitere Chance,
um zu sagen "Kann ich etwas für dich tun? " Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen könnte und es bleibt nur der heutige Tag, möchte ich dir sagen, wie sehr ich dich liebe und ich hoffe, dass wir nie vergessen,
dass das Morgen Niemandem versprochen ist, weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein, die du hast, um deine Lieben fest zu halten. Wieso tust du's nicht heute? Falls der Morgen niemals kommt, wirst du es bestimmt bereuen, dass du dir keine Zeit genommen hast...

Dies wurde von Dr. H. Solomon in Gedenken an die Opfer des 11. September 2001 geschrieben.

Denkt immer daran, wenn Ihr mal im Streit auseinander gehen solltet... 


Freitag

#Hildesheimer Lichtungen




1200 JAHRE HILDESHEIM

Hildesheim hat touristisch viel zu bieten: Besonders berühmt ist Hildesheim für seine Kirchen, von denen der Dom und St. Michaelis ein außergewöhnliches Zeugnis von der religiösen Kunst der Romanik im Heiligen Römischen Reich ablegen. Die UNESCO würdigte dies, indem sie im Jahre 1985 die Kirche St. Michaelis und den Mariendom gemeinsam als eine Stätte in die Liste der Welterbe aufnahm. Beide Kirchen bewahren eine außergewöhnlich große Zahl an historischen Ausstattungsstücken, die einen einzigartigen Überblick über die Gestaltung einer Kirche gewähren, wie sie in romanischer Zeit üblich war. Hierzu gehören im Dom die 1015 datierte, in Bronze gegossene Bernwardtür und die Christussäule von 1020, die von der großartigen Gestaltungskraft Bischof Bernwards zeugen. Die Michaeliskirche gilt mit ihrem monumentalen Deckenbild aus dem 13. Jahrhundert, das den Stammbaum Christi zeigt, als eine der schönsten frühromanischen Kirchen Deutschlands. Als Meisterwerke kirchlicher Baukunst faszinieren die beiden Kirchen mit ihren Kunstschätzen Touristen wie Fachleute gleichermaßen. Für Aufmerksamkeit sorgt außerdem der sagenumwobene 1000-jährige Rosenstock, der an der Apsis des Domes rankt.

und hier der Stadtplan http://lichtungen.eu/


Montag

Urheberrecht


Ich schrieb von Kindheit an Tagebuch und schleppte immer kleine Blocks oder Heftchen mit mir rum, die ich von meiner Patin bekam, in die ich meine Geschichten und Gedichte schrieb. Noch immer blätter ich darin herum, schreibe einiges ab und speicher es mittlerweile auf Sticks und externen Festplatten. Manches kann ich so gar nicht mehr lesen, muss eine Lupe zur Hand nehmen, denn ich schrieb meistens sehr klein, um Papier zu sparen, wir hatten es ja in den 50er, 60er Jahren nicht in der Menge zur Verfügung, wie heute. Teilweise schrieb ich auf Zeitungsrändern, die meine Tante für mich abschnitt und sammelte.

Die alten Aufzeichnungen wollte ich schon mal wegwerfen, bin aber zu nostalgisch gewesen. So liegen sie in bunten Kartons und harren der Zeit, in der meine Familie sie einmal entsorgt.
Das war jetzt mein Glück, denn so konnte ich gerichtlich nachweisen, dass bestimmte Gedichte und Geschichten, die von verschiedenen Leuten als ihre ausgegeben wurden, von mir sind, so mussten sie sie aus ihren Blogs löschen. Noch habe ich nicht alle zusammen.

Mitunter ist es also gut, ein wenig Nostalgie zuzulassen.



 Dies sind die ältesten Aufzeichnungen



Dienstag

Ein Spatz

So, wieder einen kleinen Vogel, einen Spatz, gerettet.
 
Ich hörte ein ganz zartes Geräusch hier im Zimmer und sah 


mich um. Da spazierte auch schon meine Hündin in 

Lauerstellung los. Ich sie zum Platz aufgefordert und 

geschaut...ein kleiner Spatz. Er taumelte immer hin und her, 

also richtig sah das nicht aus. Hund raus mit einem Napf voll 

Futter, ich runter auf den Teppich und Spatz geschnappt. Er 

hing ganz matt da. Also Notfall- Tröpfchen und Wasser. 

Raus und ein wenig Luft gefächelt...nix...Dann entdeckte ich 

eine 

dicke Zecke am Kopf. Ach herrjeh, bei so einem kleinen 

Köpfchen eine Zecke entfernen? Mutig ran und schwupp. 

Spätzchen erholte sich und flog, als ich wieder raus ging, 

ohne Schwankung zu den Bäumen.



FvB 9/15











#Spatz #Sperling

Montag

Ein Schaf braucht Hilfe

Was für eine Nacht!

Ich gehe ja nachts gerne noch ein paar Schritte, wenn es mir gut geht, so auch heute schon gegen 23 Uhr 30.
Bereits als ich um die Ecke bog, hörte ich  ganz jämmerliches Blöken und als ich die Weide erreichte, sah ich das Dilemma, denn in der Nähe steht eine Straßenlaterne. Ein ganz junges Schaf hatte sich total in dem Sicherungs- Netz und dem Draht verfangen. An die Koppel kam ich nicht ganz ran, weil davor noch eine kleinere, die zur anderen Seite führte, abgeteilt war. Es schrie und schrie... ich also Hund nach Hause, in mein Auto und zu Bauer Schmidt, der als einziger hier noch Schafe hat. Den aus dem Bett geklingelt. Ihm erklärt, was Sache ist und auf seine Frage, dass das Schaf gleich hinter dem Kindergartenparkplatz stünde, am Klingenberg.Er ziehe sich an, sagte er.
Ich wieder zum Schaf und beruhigend auf es eingeredet. Inzwischen hatten die wenigen Anwohner schon ihren Unmut kund getan, ich solle voran machen. "Tut mir leid, war meine Antwort, ich bin nur Beruhiger, nicht Inhaber. Aber er will gleich kommen."
Es regnete, es regnete, es regnete, der  Bauer kam nicht. Ich wieder hin zu ihm. Sturm geklingelt, denn nun war ich schon wütend.
Er in aller Ruhe, inzwischen angezogen: "Ich komme jetzt."
Ich wieder zum Schaf. Es regnete, es regnete, es regnete...er kam nicht. Mittlerweile röchelte das Schaf und hatte kaum noch Stimme. Ich wieder um die Ecke, nach Hause, Polizei angerufen. Ja, die Anwohner hätten sich schon gemeldet. Sie hätten ihn auch erreicht, er wäre schon bei den Schafen gewesen und alles wäre in Ordnung.
Ich dachte, ich höre nicht richtig. "Waaaas???? Ich stehe hier, war schon 2 x bei ihm. Von seinem Haus zu meinem Standplatz sind es keine 500 m, von meinem Haus zum Schaf keine 150m.
" Nein," sagte ich, "er war überhaupt nicht hier." 
"Dann wird er gleich kommen."
Nach weiteren 10 Minuten ich wieder die Polizei angerufen.
"Er ist immer noch nicht gekommen!"
"Wir können da auch nichts machen." 
Ich koche noch immer. Wieder ins Auto, die Ecke zu ihm, da hielt er gerade mit seinem Wagen vor seiner Haustür. Ich raus, und???
Wir haben noch einen zweiten Kindergarten, aber der liegt etwa 1 km höher im HI-Wald. Da hat er auch Schafe stehen.
"Ich war doch oben auf der Weide, alles in Ordnung."
"Ich sagte aber Klingenberg und nicht Lämmerweide!!" 
Nun kam er endlich an den richtigen Platz. Es dauerte noch einmal 15 Minuten, bis er die ganzen Schlingen um Hals und Hufe gelöst hatte, so sehr hatte es immer wieder versucht, sich zu befreien und geriet nur noch tiefer hinein.
Nun bin ich total fertig, hellwach und werde mir einen Kaffee machen, denn ich hatte nur eine leichte Windjacke an, die jetzt, genau wie ich, triefend nass ist.
Gute Nacht und einen guten Morgen wünsche ich Euch.
Die Fotos sind nicht so doll geworden, habe einfach nur ein paarmal drauf gehalten, konnte nichts sehen, aber durch Blitz kann man etwas von der Situation erkennen




Dies war noch zu Anfang, später lag es auf den Vorderknien und hatte sich noch mehr verheddert


FvB 9/15