so oder so


Per aspera ad astra "Non est ad astra mollis e terris via"

(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)


Montag

#Sommerzauber

Anfang des Frühjahrs haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in  der Stadt mehrere  Grünflächen als Blühfläche vorbereitet. Vormals standen dort entweder aufwändig zu pflegende Sträucher, mehrmals im Jahr musste der Gehweg freigeschnitten werden oder vor sich hindümpelnde Rasenflächen, die nicht sehr gepflegt aussahen, auf denen Brennesseln. Die Plätze wurden gerodet und mit frischem Boden angedeckt. Es erfolgte eine Ansaat mit der mehrjährigen Blumenmischung „Sommerzauber“ und ich zeige Euch einen Teil davon.
Viel Freude bei Musik zum Streicheln




Mittwoch

#Kaffeesatz ein super #Dünger und gegen unliebsame Gartenbesucher


Mal ein Tipp für Blumen- und Gartenfreunde.
Egal ob Kübel oder Freiland. Der Kaffeesatz ist ein sehr wertvoller Dünger, speziell auch für Rosen und Tomaten.
Ich bin eine passionierte Kaffeetrinkerin. So bleibt viel Dünger übrig.
Kaffeesatz enthält viele wertvolle Nährstoffe. Diese werden beim Aufbrühen des Kaffees nicht vollständig herausgelöst. Insbesondere die Mineralien Kalium, Phosphor und Stickstoff kommen in nennenswerten Mengen vor und stellen einen guten Dünger dar. Wie ich feststellen konnte, mögen Blattläuse keinen Kaffee, welch eine Freude.
Doch auch viele andere Kleintiere, die wir nicht gerne im Garten haben, werden durch den Kaffeesatz vertrieben.
Kaffeesatz gegen Schnecken einsetzen. Bestimmte Inhaltsstoffe zwingen die Schnecken dazu mehr Schleim zu bilden. Das schadet den Tieren und kann für sie tödlich enden. Zudem wirkt das Koffein im Kaffeesatz bei Schnecken wie Nervengift.
Fremde Katzen vom Grundstück fernhalten, sie mögen den bitteren Geruch von Kaffee nicht und werden so ihr Geschäft lieber woanders verrichten.
Regenwürmer werden angelockt und sind so wiederum sehr nützlich.
Trockenes Kaffeepulver in einer Schale anzünden hält Bienen und Wespen vom Tisch fern, riecht aber auch für uns nicht gut
Also los...
Wichtig ist, dass der Kaffeesatz trocken sein muss oder sofort verarbeitet wird, damit er nicht schimmelt. Ich packe ihn immer auf einen Teller, den ich in die Sonne stelle. Den trockenen Satz kippe ich in ein Schraubglas. So habe ich immer trockenen Dünger parat. Ich dünge ca alle 3-  4 Wochen damit. Ich streue das Pulver für Kübel und Kästen um die Blumen herum und arbeite es nur ganz leicht ein.
Man könnte es auch ins Gießwasser tun, doch davon bin ich abgekommen, weil doch immer mal etwas auf die Blumen selbst tropft und dann muss man den Prött erst wieder runterklauben. Nur wenn Pflanzen von Schnecken- und Blattläusen sehr befallen sind, dann wendet man das Spritzen an.
Wer eine Padmaschine o.ä. benutzt, macht einfach das Papier ab oder öffnet die Kapsel und dann gleiche Vorgehensweise.
Im Garten wird großzügig verteilt. Auch ringförmig um die Pflanzen bietet sich an, besonders bei Schneckenbefall.
Meine Blumen von Garten, Terrasse und Balkon kennt Ihr, z.T. persönlich oder von den Bildern...ich glaube, sie danken es mir...und nicht nur die Rosen. Ich benutze keinen anderen Dünger.








Keine verbotenen Bücher seit 50 Jahren #Katholische Kirche


In meiner Kindheit und Jugend war oft die Rede von den verbotenen Büchern, von den Büchern auf dem Index der katholischen Kirche.

Victor Hugos Glöckner von Notre Dame gehörte dazu. 

Werke von Kopernikus, Luther, Kant, Sartre und Zola auch.

Ebenso Thomas von Aquin und antike „Klassiker“ von 

Aristoteles, Platon, Hippokrates und Ovid.

"Die Bandbreite reicht von Honore de Balzac über Heinrich Heine und Immanuel Kant bis Jean-Paul Sartre. Martin Luther, Ulrich Zwingli und Johannes Calvin fehlen ebenso wenig wie der „Benimm-Papst“ Adolph von Knigge, Karl May und Harriet Beecher Stowe, die Autorin von „Onkel Toms Hütte“. Wer auf dem „Index librorum prohibitorum“ landet, dem ist die Rechtgläubigkeit abgesprochen. Traf einen katholischen Theologen der Bannstrahl, dessen Karriere war am Ende. Die schwarze Liste gilt im kollektiven Gedächtnis als Katalog geistiger Verknechtung, als „Friedhof katholischen Geisteslebens“ oder „Schädelstätte der Geistesgrößen"....

Bis zum Jahr 1966 galt: 

Wer eines dieser Werke las,konnte von der Kirche 

exkommuniziert werden.


Katholisch aufgewachsen lockte uns natürlich das Verbotene und interessierte uns so sehr.
Da entdeckte ich im Schrank meiner Eltern den Glöckner von Notre Dame.
Upps!
Mein großer Buder und ich waren begierig, dieses Buch zu lesen und nutzten immer die Abwesenheit meiner Eltern, dem Verbotenen auf die Spur zu kommen. Wir hatten Pech. Mehrere Seiten waren zusammen geklebt.
Als ich später dann endlich das Buch lesen konnte, fragte ich mich, wie bei vielen anderen Büchern, WARUM?


http://www.fr-online.de/wissenschaft/vatikan-keine-verbotenen-buecher-seit-50-jahren,1472788,34329790.html