so oder so


Per aspera ad astra "Non est ad astra mollis e terris via"

(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)


Montag

#Wiesenblumen #Blumenwiese #Schmetterlingswiese u.a.

Saatgut fermentieren

Sicher haben einige von Euch schon versucht, durch das Sammeln von Samen und das Aussäen im darauffolgenden Jahr eine schöne Blumenwiese zu bekommen. Aber leider gingen viele der erhofften Blumen nicht auf. Oder sie wollten Tomaten haben, bekamen aber kein passendes Saatgut, bzw ging es nicht auf.

Hier ein Tipp, wie man es machen könnte:

Ihr solltet das Saatgut fermentieren.

Dadurch sollen keimhemmende Stoffe und an den Samen anhaftende Krankheitserreger entfernt werden, außerdem werden sie dadurch angekeimt. 
In der Natur geschieht das zum Beispiel, indem die Kühe die Wiesenblumen fressen, in ihren Mägen andauen und dann wieder ausscheiden mit wunderbarem Dünger.
Wir können ein wenig nachhelfen, wenn wir keine Kuh zur Hand haben   🏵️🌼🌞
Zur Fermentierung drückt man die Samen aus der aufgeschnittenen reifen Frucht in eine Schüssel oder, wenn man viele verschiedene Sorten gleichzeitig geerntet hat, in beschriftete Behälter aus und bedeckt sie mit ausreichend Wasser. Danach stellt man das ganze in die Sonne und bedeckt es locker - auf keinen Fall luftdicht - mit Folie oder Papier. Möchte man die Samen in der Wohnung fermentieren, darf man nicht allzu geruchsempfindlich sein, denn es entwickelt sich schnell starker Fäulnisgeruch. 
Das ganze Gebräu sollte etwa drei Tage so stehen bleiben, wobei man einmal am Tag umrühren sollte. Es dauert eine Weile, bis sich der "Schleim" von dem Samen getrennt und ein Schimmelteppich gebildet hat, aber man sollte den Fermentationsprozess auf jeden Fall beenden, bevor die Samen zu keimen beginnen. Die fermentierten Samen müssen noch gewaschen werden, danach können sie auch auf Küchenpapier zum Trocknen ausgebreitet und in beschriftete Tütchen verpackt werden. Jetzt können Sie im nächsten Jahr wieder eigene Tomaten, Wiesenblumen etc aus Samen ziehen! 

floravonbistram wünscht gutes Gelingen und einen bunten Garten


















Mittwoch

#Falschheit #Boshaftigkeit #ZweiGesichter #HinterdemRückenreden #Manipulativ usw

 Wir alle kennen diese Situation:

 Zweigesichtige Leute treten in unser Leben ein, wirken unschuldig und interessiert, aber tatsächlich wollen sie uns nur unterdrücken und manipulieren, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Es kann sich dabei um Familienmitglieder handeln, aber auch um Freunde, Kollegen oder sogar um Partner. Studien haben belegt, dass manche narzisstische, manipulative Leute sogar mit unterschiedlichen Methoden unsere Leben absichtlich zerstören wollen. 
Jede Entscheidung, die diese Leute treffen, stellt ihre Interessen und wirklich nur ihre Interessen in den Vordergrund. Deswegen sind sie in ihrem Handeln oft skrupellos. Daher ist es hilfreich, ein paar Sätze zu erkennen, mit denen sie uns manipulieren: 

1. "Du bist so _______." "Neidisch", "verrückt", "gestört", "von allen guten Geistern verlassen" - egal. 
Soziopathen greifen oft auf unterstem Niveau an, um unser Selbstbewusstsein zu schwächen und uns zu verunsichern. Sie rechtfertigen ihr Verhalten, weil unsere Kritik an ihrer "grossartigen Persönlichkeit" einfach an ihnen abprallt. 

2. "Ich verstehe nicht, warum Du so reagierst!" 
Eine häufig angewandte Form der psychischen Kontrolle wird als "Gaslighting" (wortwörtlich bedeutet das "Gasbeleuchtung") bezeichnet. Dabei desorientiert und verstört eine manipulative Person ihr Opfer mit höchster Absicht. Die zweigesichtige Person tut etwas, um eine negative Reaktion hervorzurufen und lenkt dann alle Aufmerksamkeit auf die negative Reaktion. Mit Sätzen wie "Ich verstehe nicht, warum Du so reagierst!" schieben sie uns die Schuld zu (versuchen es zumindest). 

3. "Du übertreibst doch mit dem Drama!"
Wenn eine manipulative Person mit Floskeln wie "hör doch auf mit dem Drama!" antwortet, will sie damit erreichen, dass wir uns klein fühlen. Unsere gesamte emotionale Welt wird dadurch entwertet und trivialisiert. Solche Personen machen das, um uns zu verwirren, damit wir am Schluss wirklich glauben, dass wir übertreiben.

4. "Ohne mich hättest Du keine Chance!"
Sobald Du es geschafft hast, eine manipulative Person zu entlarven, wirst Du ihr wahres Gesicht erkennen. Diese Person will keine normale Beziehung zu uns, weder platonisch noch sonst wie, sie will sie zu NIEMAND. Sie will nur im Mittelpunkt stehen. Diese Art von Person will uns kontrollieren, indem sie unser Selbstbewusstsein zerstört und uns verwirrt. Es kann schwierig sein, solche Leute aus unserem Leben zu entfernen, da sie durchaus charmant sein können, wenn sie es wirklich wohlen. Doch Dein Leben wird ohne ihren negativen Einfluss wesentlich besser sein. 

Denn eins steht fest: Du brauchst keine narzisstischen, negativen Leute in Deinem Leben und Du kommst definitiv auch OHNE sie zurecht!


Samstag

#Hundeleben


Kinder haben oft die einfachsten Antworten auf Fragen,
an denen Erwachsene grübeln und deuteln:


Freitag

#Kopftuch #Kippa #Turban #Schleier #Habit



Kopfbedeckungen mit religiösem Hintergrund

Immer wieder geraten Kopfbedeckungen in die öffentlichen Diskussionen. Nach wie vor ist das Kopftuch ein Stein des Anstoßes.
Das Kopftuch zu tragen ist nicht nur von der Religion der Mohammedaner bestimmend, sondern war in allen  Zeiten ein Zeichen der Schicklichkeit, denn nur Prostituierte trugen die Haare offen und unbedeckt.
In der Bibel steht:
 1Kor 11,5 Jedes Weib aber, das betet oder weissagt mit unbedecktem Haupte, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre.
1Kor 11,6 Denn wenn ein Weib nicht bedeckt ist, so werde ihr auch das Haar abgeschnitten; wenn es aber für ein Weib schändlich ist, daß ihr das Haar abgeschnitten oder sie geschoren werde, so laß sie sich bedecken.
Ich weiß auch von Reisen, dass es in südlichen Gefilden nach wie vor üblich ist, den Kopf in einer Kirche zu bedecken, z. B. mit einem leichten Schleier.
Auch in unserer Kultur gab es Kopfbedeckungen oder auch Haartrachten, die signalisierten, dass es sich zum Beispiel um eine verheiratete oder verwitwete Frau handelte. Haare wurden von Hochzeit an hochgesteckt.
Je ländlicher die Umgebung war, umso traditioneller wurde darauf geachtet.
Kulturen haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von Scham. Auf der Schwäbischen Alb z. B. haben die meisten älteren Frauen Kopftücher auf und fänden es unverschämt, das in der Öffentlichkeit abnehmen zu müssen.
In Indien ist es in vielen Regionen üblich, dass Frauen nicht ihre Schultern zeigen und nicht ihre Beine, in manchen Regionen werden auch die Haare bedeckt.
Inderinnen tragen weniger ein Kopftuch als einen Schleier, der auch nur leicht über den Kopf gelegt wird.
In Indien wohnen ca. 18% Muslimas, von denen manche ein Kopftuch tragen. Aber nicht alle.

Die Welt ist komplexer, als dass ein Kleidungsstück auf eine Einstellung schließen ließe. Selbst bei Muslimas in Deutschland  bedeutet ein Kopftuch nicht unbedingt, dass sie sich Männern unterordnen wollen.

Nun werden Kippaträger von bestimmten Gruppierungen angegriffen.
Seltsamerweise stehen hier die Männer solidarisch an der Seite dieser Glaubensäußerer , kaufen sich auch eine Kippa und tragen sie, um zu zeigen, wir sind nicht gegen Juden.
Schauen wir uns nun mal den Werdegang der Kippa an, ist sie gar nicht so alt an jüdische Tradition gebunden.
Ursprünglich bestand keinerlei Gebot für Männer, beim Beten den Kopf zu bedecken, weder im biblischen Gesetz noch in den Auslegungen des Talmud. In der Zeit nach 500 war die jüdische Kopfbedeckung bei Männern nur zu traurigen und feierlichen Anlässen üblich.
Erst seit dem 16./17. Jahrhundert verbreitet sich das Tragen der Kippa. Statt Kippa kann auch jede andere Kopfbedeckung getragen werden, wie Mütze, Hut, ja selbst  ein aufgelegtes Taschentuch erfüllt den Zweck.
Die Kleidung und Kopfbedeckung der Nonnen wird weder in der Öffentlichkeit, noch in der Arbeitswelt in Frage gestellt.
Mit dieser Frage befasste sich die ZDF-Sendung „Peter Hahne“ am 19. April. Die muslimische Pädagogin Özlem Nas (Hamburg) stellte fest, dass sie das Tuch aus Glaubensgründen trage.
 „Der katholische Publizist Matthias Matussek (Berlin) widersprach den Ansichten der Muslima. Wenn er eine Ordensschwester sehe, denke er an praktizierte Nächstenliebe, Beherzigen der Zehn Gebote und Ehrfurcht vor dem Leben. Mit dem islamischen Kopftuch verbinde er hingegen eine mittelalterliche Kultur, die Frauen keine Rechte zubillige und Kinder lehre, dass Muslime Juden und Christen töten dürfen. Matussek zufolge muss auch das politische Umfeld betrachtet werden. Es gehöre zum aggressiven Islam, dessen Anhänger mordeten, vergewaltigten, steinigten und plünderten. Muslime, die das Kopftuch bejahten, wollten „eine fremde Kultur nach Deutschland importieren“.“

Da stellen sich mir die Nackenhaare hoch, denn gerade im katholischen Glauben waren es doch die Priester und Nonnen, die Andersgläubige folterten und töteten, um sie zum Christentum zu zwingen.
Klar sind das alte Kamellen, doch es geht mir halt immer durch den Kopf, dass Menschen zu gerne mit zweierlei Maß messen.

Ich bin gegen Vollverschleierung, toleriere aber ein Kopftuch, (das übrigens in den 50er Jahren bei der Schicki-Micki-Gesellschaft ein absolutes Muss war), ebenso wie Kippa, Mitra, Turban, Schleier, Taschentuch, Fez, usw usw usw. Es muss nur freiwillig getragen werden und kein Machtsymbol bedeuten.



Sonntag

#Pacht #Sperlinge #Sperlingsköpfe #Abgaben #Klosterkammer

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Chronik unseres Dorfes Neuhof, jetzt eingemeindet ist es ein Ortsteil von Hildesheim.

Die Klosterkammer, die über ein riesiges Areal verfügte und Äcker und Weiden verpachtete ordnete an: Die Ablieferung der Sperlingsköpfe
Zuerst dachte ich, es sei eine Währung der Zeit gewesen, aber nein, es handelte sich um Sperlinge, Spatzen. 
Genau an meinem Geburtstag, am 26. Februar, doch im Jahr 1820 erinnerte der Amtmann den Ortsvorsteher daran, dass Neuhof verordnungsgemäß bis zum 23. April Sperlingsköpfe abzuliefern hätte.
Dabei wurde auch die Stückzahl nach Größe des bewirtschafteten Bodens berechnet.
Hier der Auszug aus der Chronik von Astrid Buhrmester-Rischmüller:


Ich habe nie vorher von solchen Abgaben gelesen oder gehört und freue mich, dass diese Anordnung keine Gültigkeit hat und ich Sperlinge und andere Vögel hier füttern kann, ohne ihnen das Leben nehmen zu müssen.

Freitag

#Organspende

Meine Nichte schrieb einen sehr guten Bericht, Gedanken, die ich teile

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die zwei Herzen in mir

Die Diskussion über Spenderorgane ist am 13. Februar 2018 in den Niederlanden richtig aufgeblüht. (Wenn man sich nicht registrieren lässt, ist man im Todesfall automatisch Spender).
Wenn wir den Bildern glauben können, eine glückliche win-win Situation für alle, denn sobald man hirntot ist, gibt man seine Organe ab und rettet so Menschenleben. 
Ist ja eine schöne Idee, nach dem eigenen Tod noch Menschenleben zu retten. Hört sich also grundsätzlich toll an, aber durch dieses neue Gesetz wird auch kritischer darauf geachtet und hinterfragt, was wirklich passiert. Es gibt noch eine andere Seite, die sagt, dass nicht offen und ehrlich alles gezeigt wird. Es wird ein fast romantisches Bild serviert, ohne die Bedeutung dessen zu beleuchten, was die Spende wirklich für den schenkenden Part heißt: Nämlich durch emotionale Erpressung, durch Schuldzuweisung unter Druck gesetzt zu werden, eine Entscheidung zu treffen, in einem Moment, in dem man eh schon nicht ganz zurechnungsfähig ist und nicht die Möglichkeit zu haben, richtig Abschied nehmen zu können von demjenigen, der stirbt, was lebenslange psychische Folgen haben kann. 
Der empfangende Part wird nicht automatisch direkt gesund, auch wenn das Spenderorgan vom Körper angenommen wird. 
Oft hat derjenige mit Abstoßungserscheinungen zu kämpfen, weswegen starke belastende Medikamente genommen werden müssen, die auch die anderen Organe, vor allem die Nieren, kaputt machen. Erschwerend kommt hinzu, dass die durchschnittliche „Haltbarkeit“ von Spenderorganen 5 Jahre beträgt. 
Und dann die große Frage: was heißt es für den im Moment der Organspende scheinbar Verstorbenen? Noch nicht verstorben, eher ausgenommen bei lebendige Leibe, ohne Schmerzverhütung wie z.B. Narkose. Der Körper zeigt noch allerhand Reaktionen (Steigerung Blutdruck, schnellere Herzfrequenz, abwehrende Arme, die zur Sicherheit gefesselt werden). Ist Hirntot dann wirklich tot? Die Grenze der Feststellung scheint von Land zu Land ziemlich unterschiedlich bestimmt zu sein (das ist was anderes als der biologische Tod). Die stofflichen Überreste des Leichnams, die nach der Organspende vom Körper überbleiben, zeigen im Gesicht oft deutliche Zeichen von Schmerz/Spannung. 
Die Menschen, die doch noch aus ihrer hirntoten Phase zurückgekommen sind und bei denen keine Zustimmung gegeben wurde für eine Organentnahme, berichten darüber, dass sie alles gehört haben, was während dieser Phase im Zimmer gesagt wurde. 
Sie wollten sich kennbar zeigen, hatten aber die Kontrolle über ihren Körper verloren. Fühlten jedoch bei durchgeführten Tests jeden Schmerz. Also warum keine Narkose? Warum dann Muskelentspanner, wenn der Anti-Narkose-Grund ist, dass die Person doch hirntod ist und ehe keine Reaktion zeigen kann?

Spirituell gesehen stellt sich heraus, dass der Empfänger teils Charakterzüge/Energie vom Geber übernimmt. Der Empfänger fühlt, was der Geber fühlte. Außerdem kann der Geber spirituell nicht sterben und weitergehen, weil sein Herz noch irgendwo schlägt. Der Geber bleibt verbunden mit dem Empfänger und andersrum. 
Und dann gibt es noch die systemische Sicht des Geschichte. Es zeigt sich, dass der Spende-Empfänger unbewusst oft Probleme hat mit dem Annehmen des Organes. Dieses Geschenk wird als zu groß und absolut nicht in Balance erfahren (Geben und Empfangen). Der Gedanke, dass Du darauf gewartet hast, dass jemand stirbt, ist für die Seele nicht tragbar (laut Bert Hellinger). Du lebst auf Kosten eines Anderen. Unbewusst will der Empfänger, dass es wieder in Balance kommt. Unfälle, Krankheit, Abstoßung usw. sind häufig vorkommende Folgeerscheinungen. Neben diesen Punkten ist es auch so, dass das System des Gebers in das System des Empfängers einfließt. Der Empfänger selbst und alle Generationen, die nach dem Empfänger kommen haben somit alle Teile des Systems des Gebers in sich und tragen dies dann mit sich mit. (andersrum auch)
Im November wurde die zweite Niere meines Stiefvaters entfernt. Er muss jeden 2. Tag zur Nierendialyse, was sicherlich kein Spaß ist. Es raubt einem alle Energie und schränkt einen auf allen Ebenen ein. Meine Mutter möchte gerne eine Ihrer Nieren schenken, aber auf Grund seiner Krankheit ist dies nicht möglich. Was das angeht schlagen sozusagen 2 Herzen in meiner Brust: Das eine Herz möchte sehr gerne ein Menschenleben retten. Das andere Herz sieht den Preis, den es kostet. Wenn man Menschen etwas über Spenderorgane erklärt, um ein “ja” zur Spende zu bekommen, sollte man doch so ehrlich sein und darstellen, wie dieser Prozess in Wirklichkeit ist. Man sollte ehrliche Informationen geben und beide Seiten der Medaille zeigen und am Ende jeden Einzelnen frei in seiner Entscheidung sein lassen. Dass man kritisch ist, heißt nicht, dass man ein Unmensch bist, im Gegenteil.

(Petra Braun)



#Leser #GläsernerMensch

Immer wieder Freude, wenn ich sehe, dass doch stets treue Leser schauen, was ich so poste. 
Dank Google erkenne ich, wo, wann, wer, aus welcher Ecke, mit welchem System, mit welchem Browser oder welchem Handy mich anklickt, wie lange er verweilt...

Ihr seid willkommen











Freitag

#DieZeitistnahe (?) #Apocalypse #Endzeit



Im Zuge des Predigens über die "Endzeit"
 verwenden heute viele Einzelpersonen
 und Organisationen die Worte

 "die Zeit ist nahe"

Hört nicht auf sie und folgt ihnen nicht.

Der Herr gab seinen Jüngern (laut Bibel)
damals einen Predigtauftrag
mit den Worten "die Zeit ist nahe".

Doch wies er auch darauf hin,
in einer späteren Zeit würde man 
an diesen Worten,
die sie zu häufig missbrauchen würden,
die falschen Propheten und "Christusse"
erkennen können.

Googelt Ihr diese Worte und lest mal,
welche Schauergeschichten da auf uns
herabbeschworen werden,
muss man doch im Grunde nur lächeln.
Doch leider lassen sich viele Menschen
davon verunsichern.

Bei diesen selbsternannten Heiligen
und Predigern und Warnern
ist alles schlecht,
was für Viele heilend, wärmend und tröstend ist.

Macht Euch ein Bild,
das in Euren Herzen entstehen sollte
und nicht auf den angeblichen Warnrufen
von Wichtigtuern beruht.

Die Zeit für JEDEN ist dann da,

wenn er abberufen wird.


Freitag

#Märchen #Heinzelmännchen #Wichtel



Die Küchenwichtel

In alten Zeiten, so kann man es lesen,
 lebten in Küchen und Kellern die Wesen,
die allen Menschen wohl bekannt.
Heinzelmännchen war`n sie benannt.

Doch Weh und Ach, sie wurden vertrieben,
so manche Geschichte wurd` drüber geschrieben,
kein Bitten, kein Flehen holt sie je zurück,
doch gab es Erfinder – zu unserem Glück,

die dachten und schraubten und basteln stets fein,
Roboterwichtel ziehn in die Küchen nun ein.
Die kochen und backen und spülen – nicht still –
und auch nicht alleine, wie ich es gern will,

doch mit etwas Antrieb wird alles gemacht,
was schlaue Köpfe sich für uns erdacht.
Nicht Holz und nicht Kohle schlepp ich für den Herd,
es wird auch nicht mit dem Reisig gekehrt,

das Kneten und Rühren quält nicht meine Hände,
kein Ruß färbt den Schrank und all meine Wände.
Ich denke, ich lehne bequem mich zurück,
genieße vom Tag jetzt ein größeres Stück.

Das ist ein Irrtum, denn auf alle Fälle,
bewegt sich kein „Wichtel“, bin ich nicht zur Stelle.
Ich tippe auf Knöpfe, ich schalte Programme,
ich lese die Weisung, ach ja,  kleine Flamme,

der Topf öffnet sich erst, wenn er es so will,
den Zulaufhahn öffnen, sonst steht Minna still.
Ich fluche, die Dose geht wieder nicht auf,
voll Wut hau ich auf den Öffner mal drauf,

schon spritzt das Blut, jetzt dreht sich das Messer.
Ich bin ja auch blöd, wusst` ich es nicht besser?
Das Obst in den Mixer, zerkleinern und rühren,
oh je, das Fleisch muss ich auch noch einfrieren.

Und dann dieser Knall und alles steht still,
gerade, als ich noch das Brot schneiden will.
Maschinen sie schweigen, das Licht ging auch aus.
Da flog doch mal wieder die Sicherung raus.

Wie war zu Köln es doch vordem…








Donnerstag

#AlleJahrewieder

Alle Jahre wieder

Ganz kribbelig sind die Kinder schon.
Der Vormittag war ganz dem Aufräumen gewidmet, das Kinderzimmer musste glänzen, denn es sollte dort heute das Christkind einziehen.  Nun saßen sie mit der lieben Tante Ira in der großen Wohnküche und spielten Mensch Ärger Dich Nicht. Vati war eben erst von der Arbeit gekommen und im Schlafzimmer verschwunden. Durch das Schlafzimmer kam man in das Kinderzimmer.  So war das damals in den großen alten Häusern, in denen nun eine Etage für 3 Familien reichen musste, in der  sich früher die Schlafräume der „Herrschaften“  befanden.
Der Herd bollerte und grummelte, das Wasser im Schiffchen zischte leise vor sich hin. An den Fenstern wuchsen die Eisblumen und verzauberten den Raum, der mit ein wenig Tannengrün und selbst  gebastelten Sternen schon sehr behaglich war.
Kein Geräusch drang aus dem Zimmer nebenan und schon gar nicht aus dem dahinter liegenden.
„Oh. wann kommt denn nur endlich das Christkind?“ Martin sprach aus, was auch die Geschwister bewegte.
„Wenn die Glocke läutet“, sagte Tante Ira, „doch das dauert noch eine ganze Weile.
„Aber warum kommen Vati und Mutti da gar nicht mehr raus?“
„Nun, sie müssen doch dem Christkind helfen, denkst du denn, das kann bei allen Menschen alles alleine machen?“
„Aber es hat doch die Engel und Zwerge als Helfer.“
„Ja sicher, doch die Eltern müssen dann schon aufpassen, dass auch kein bisschen vergessen wird.“

Da, Schritte! Alle Augen klebten an der Tür, alle Ohren waren gespitzt, war schon der zarte Glockenton zu hören, an den die Größeren sich noch erinnerten? ...Nein, nur Vati und Mutti kamen rein und sahen gar nicht so aus, als hätten sie das Christkind schon gesehen.
„Ist das Christkind schon da?“ Alle waren gespannt auf die Antwort, doch Vati schüttelte nur den Kopf. „Ich habe euch doch gesagt, dass es sich nicht blicken lässt, solange Menschen im Zimmer sind, wir mussten nur den Flügel richtig hinstellen, damit wir auch singen können, wenn es soweit ist. Jetzt essen wir erst mal etwas.“
Die Aufregung war aber so groß, dass die Kinder wie aus einem Mund riefen:“…keinen Hunger!“
Doch als Mutti dann aus dem Abstellraum den großen Teller mit den belegten Brötchen hervor holte, lief den Kindern das Wasser im Munde zusammen. „Brötchen!“  „Mit Kochschinken!“  „Aufgeklappt!“
So ein Festmahl, sie konnten es kaum erwarten, dass das Tischgebet gesprochen war und schon verschwanden die Brötchen Stück für Stück in den kleinen Mäulern. Ganz still wurde es am Tisch, denn auch die Erwachsenen widmeten sich, ein wenig erschöpft, dem seltenen Genuss.
Vati stand dann auf und ging zum Radio.
„So, nun wollen wir mal hören, ob für Kinder eine Sendung kommt. Dann ist das Warten nicht so lang.“
Die bekannte Kinderstundenmelodie erklang und die Stimme des Sprechers kündigte an: „ Liebe Kinder, nun hört ihr die schöne Geschichte von Peter Rosegger:  Als ich die Christtagsfreude holen ging.“
Voller Erstaunen darüber, was so ein kleiner Junge damals alles machen musste, wie viele Stunden er unterwegs war, um für das Weihnachtsessen einzukaufen, mit welchen Schwierigkeiten er fertig werden musste, ganz allein auf sich gestellt, lauschten sie mit heißen Ohren und offenen Mündern.
Sie bemerkten nicht, dass die Eltern nach einem kurzen Nicken in die Richtung der Tante wieder die Küche verließen, so sehr waren sie im Bann der Geschichte.

Als Vati das Radio ausstellte, kamen so viele Fragen, die aus den Kindermündern purzelten, doch Tante Ira legte den Finger an die Lippen:“ Psst, wir müssen lauschen, ob wir das Glöckchen hören und wollen doch das Christkind nicht erschrecken.“
Und dann, endlich…eine kleine Glocke erklang und als die Kinder aufsprangen, öffneten sich die Flügeltüren der großen Zimmer, es setzte das Vorspiel zu IHR KINDERLEIN KOMMET  auf dem Flügel ein, das nun mit hellem Sopran von Mutti angestimmt wurde, Vati, der am Flügel saß, fiel mit warmem Bariton ein, und Tante Ira betrat mit den Kinder , die nun das Lied mitsangen, das  hell leuchtende Weihnachtszimmer.
Ganz andächtig gingen die Blicke zu dem wunderschön geschmückten Baum, hier hingen die kleinen Trompeten, die Pferde und Engel, sowie Kugeln aus dem alten Bauernsilber, die alle schon in Vatis und Tante Iras Kindheit jedes Jahr an deren Weihnachtsbaum hingen, dann waren süße Sachen aufgehängt, kleine Äpfel und viele Kerzen, die leise flackerten. Der große Tisch, an dem sie sonst bastelten oder Hausaufgaben machten, war heute ganz in weiße Tischtücher gehüllt, die aber nicht glatt auflagen, sondern kleine Berge und Täler aufwiesen und so die freudige Erwartung der Kinder noch steigerte.
Alle setzten sich nun und Vati las die Weihnachtsgeschichte vor.
Als nun STILLE NACHT HEILIGE NACHT erklang, wischte sich die Tante, in Erinnerung an eigene Kindheit und Jugend, die nicht mehr lebenden Eltern, ein paar kleine Tränen fort.
Nun waren die Kinder dran: ihre Gedichte und Lieder, ihre selbst gebastelten Geschenke wurden voller Stolz dargebracht.
Und endlich…endlich wurden Tischtücher gelupft und erst noch ganz starr vor Aufregung und innerer Andacht fielen die Blicke auf die bunten Teller, da auf eine Bommelmütze, einen Schal, dringend benötigte Handschuhe, doch auch Angelina, die heißgeliebte Puppe lachte vom Tisch, akkurat in die gleichen Stricksachen gehüllt, die auch für die Puppenmutter vorgesehen waren; da kamen noch Bausteine, eine Mundharmonika für den Großen, ein Schaukelpferd für den Jüngsten zum Vorschein, aufgefrischt in den Farben und wieder blank glänzend.
Heiße, rot glühende  Wangen, glänzende Augen, eifriges Sortieren… Kinderglück.
Doch auch die Erwachsenen freuten sich an ihren kleinen Geschenken und an der Freude der Kleinen.
Immer, wenn es etwas lebhafter wurde, setzte Vati sich an den Flügel und stimmte ein neues Lied an, ach wie viele kannten sie, hatten sie doch abends immer miteinander gesungen und musiziert in der Adventszeit, so hatten sich die Lieder eingeprägt und aus vollem Herzen erklangen  dann auch „Alle Jahre wieder, Oh Tannenbaum  und viele Lieder mehr.
Das Lied „Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen“  war immer der musikalische Abschluss und wenn die Stelle „Zwei Engel sind hereingetreten“ gesungen wurde, richteten sich immer die hoffnungsvollen Augen der Kinder auf die Tür, als erwarteten sie, auch diese Engel zu sehen, sie begrüßen zu können.

Ganz vorbei war Weihnachten noch nicht, denn nun kam das wunderbare Essen: Kartoffelsalat mit Würstchen, auf das sich alle schon so sehr gefreut hatten. Köstlich!

Übermüde, überglücklich lagen spät die Kinder in ihren Betten und konnten schemenhaft vor dem Fenster noch den Weihnachtsbaum stehen sehen;  das Feuer im Ofen war erloschen, der Wind vor den Fenstern blies ab und zu einen kalten Hauch durch die alten Fenster, so kuschelten sie sich tief in ihre Federbetten, die Füße an die in ein Tuch eingeschlagenen heißen Ziegelsteine geschmiegt, noch die Lieder in den Ohren, wollten miteinander reden, doch die Müdigkeit übermannte sie und mit seligem Lächeln lagen dann die kleinen Weihnachtsengel  in den  Kissen, als die Eltern vor dem Zubettgehen noch einmal durch das Zimmer gingen.

Von dem Kirchturm läuteten die Glocken  Weihnachten  1956 ein.

Weihnachten in der Kindheit meines Vater 1923




Sonntag

Kein #Regenbogen sondern ein Schneeeisbogen



Schneeiesbogen

Freunde, sagt mir, ich will‘s wissen,
wie heißt es, wenn Sonn‘ auf Schnee
trifft - in hellen Himmelsauen -
in dem großen Wolkensee.

Dort, wo wild die Flocken tanzen,
fangen  ein das Sonnenlicht,
schimmert eine Himmelsleiter,
Farben, die die Kälte bricht.

Nein, es ist kein Regenbogen,
wie er sonst am Himmel steht,
er ist schöner,  klar und leuchtend,
so voll Eis und ganz beschneet.

Ja, es ist ein Schneeeisbogen,
wie Kristall, aus Luft und Licht,
ihm nun widme ich voll Freude
dieses Namensnenngedicht.


floravonbistram 1968



Samstag

#WeltgedenktagfürverstorbeneKinder

"Weltgedenktag für verstorbene Kinder

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterkette 24 Stunden die ganze Welt umringt.

Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und dass sie nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen.

Es wärmt ein wenig das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

Vielleicht stellt auch ihr im Dezember eine Kerze ans Fenster - zur Erinnerung an all die Kinder, die ihre Wünsche und Träume nicht mehr leben dürfen".

Diesen Text findet ihr auf so vielen Seiten im Net, das zeigt uns, wie viele Menschen um ihre Kinder immer wieder neu und unendlich viele Jahre schon trauern.

Ich trauer noch immer um 5 Kinder, die mit der heutigen Technik vielleich eine Chance gehabt hätten.




Mittwoch

#Advent #Frieden #Weihnachtsbotschaft



Ihr Lieben,

es gibt so viel Hass auf dieser Welt,
so viel Elend, Kummer und Schmerz,
da sollte es unsere höchste Aufgabe sein,
diesem mit Liebe, Verständnis, Hilfsbereitschaft
und auch mal mit Duldung der Dinge entgegen zu treten,
die uns absolut nicht gefallen.
Nicht immer nachtreten wollen,
sein ICH als Höchstes ansehen,
nicht Verfolgung, Vergeltung und Rache
sollte unsere Tage bestimmen.

Keiner weiß, wie lange er hier weilt,
keiner weiß, was danach kommt,
es sei denn, er trägt einen bestimmten Glauben in sich.
Frieden erreicht man nicht
mit lautem Umsichschlagen.
Lasst uns darum versuchen,
immer wieder aufs Neue
ein kleines Licht des Friedens anzuzünden.
Glaubt mir, mit Hass, Unfrieden und bösen Worten
machen wir den Boden fruchtbar für ebensolches.

Ich möchte den Boden um mich herum mit Liebe düngen,
möchte kleine Hoffnungssetzlinge pflanzen,
dass sie Wurzeln schlagen
und Früchte des Friedens tragen.
Ich weiß, dass Ihr das auch wollt und danke Euch dafür.

Eine gesegnete Zeit wünsche ich allen von Herzen.


Eure Flora


Dienstag

#Stimmrecht #Wahlen Wusstet Ihr....???


...dass es das Stimmrecht für Frauen in der Schweiz erst seit 1971 gibt???
1971 führte die Schweiz das Frauenwahlrecht auf Bundesebene ein - als vorletztes Land in Europa (in Liechtenstein wurde es 1984 eingeführt), und lange nach der Türkei, Afghanistan oder Haiti. 66 Prozent der stimmberechtigten Männer hatten sich am 7. Februar vor 46 Jahren in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen.
Das Wahlrecht für Frauen hat sich im 20. Jahrhundert höchst zögerlich ausgebreitet.

1902 Australien
1906 Finnland
1913 Norwegen
1915 Dänemark, Island
1917 Kanada, Niederlande, Sowjetunion
1918 Deutschland, England, Irland, Luxemburg, USA
1919 Österreich, Polen, Schweden, Tschechoslowakei
1931 Spanien
1944 Frankreich
1946 Italien
1947 Argentinien, Bulgarien, Burma, China, Venezuela
1948 Belgien, Israel
1949 Ungarn
1952 Griechenland
1971 Schweiz
1984 Liechtenstein