so oder so


Per aspera ad astra "Non est ad astra mollis e terris via"

(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)


Montag

Weihnachten, das Fest der Liebe und Harmonie oder alles nur Fassade?


Gerade während Feiertagen und vor allem vor und während Weihnachten kommen Familienstrukturen ans Licht.
Es fängt schon an mit: Wo wird es gefeiert ? Bei den Eltern oder Schwiegereltern oder trauen wir uns,  ohne Verwandtschaft zu feiern? Vor allem in diesem Zeitalter, wo es oft Patchwork-familien gibt, wird es nicht leichter. Enttäuschung, sich ausgeschlossen fühlen und verletzt fühlen von den Personen, die die Einladung abgewiesen haben oder wo jemand einfach nicht willkommen ist.
Nach außen muss alles gemütlich, perfekt und in Harmonie sein. Gerade weil jeder sich so sehr bemüht, alles richtig zu machen, ist die Chance  großer, dass es eskaliert. Hyperaktive Kinder, Vorwürfe hin und her, manchmal von Ereignissen, die schon Jahren vorher passiert sind. Auch das Vermissen von bestimmte (verstorbene) Personen oder Familiengeheimisse, wovon nicht  geredet wird, können eine Rolle spielen.
Gerade in diesen Tagen kann man deutliche Strukturen erkennen, die oft vor Generationen schon entstanden sind. Verbindungen kommen ans Licht. Auch ist der Dezembermonat  bekannt, dass hier von einem Hoch von Trennungen, Suizidalität und Psychiatrieaufnahmen die Sprache ist.
 Ich arbeite in ein Langzeiteinrichtung für Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen und auch da kann ich jedes Jahr wieder beobachten, dass immer ein zunehmende Bedarf an extra Medikation ist, in diese “most wonderfull time of the year”.
Und trotzdem ist ”Christmas a friend of mine”. Ich sehe Weihnachten als Chance. Wenn man bewusst hinschaut, was rundum Weihnachten alles in der Familie passiert, kann man handeln. Man kann durch Familienaufstellungen sehen, was wirklich ist. Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten, aber Familienaufstellungen sind für mich eine zielgerichtete, schnelle und vor allem kraftvolle Methode. Es ist eine Chance für ein anderes innerliches Bild, eine Chance um etwas ans Licht zu bringen und es zu lösen, eine Chance einander zu respektieren und das, was war, zu achten. Es ist eine Chance alte Muster los zu lassen und das gibt Freiheit. Es bietet eine Öffnung für Liebe und Harmonie.
In diesem Sinne: ein erlösendes Weihnachtsfest!


Dies schrieb eine meiner Nichten... Danke dafür

Es begann im #Altenheim

Es begann im Altersheim 

Vor einigen Jahren begann es, in einem Altersheim in Norwegen.
Dort geschah etwas für dieses Heim völlig Ungewöhnliches:
eine der alten Damen lächelte beim Mittagessen ihrer Nachbarin zu und die lächelte freundlich zurück.
Augenblicklich geschah eine auffällige Veränderung an beiden Frauen. Sie waren plötzlich von einer bis dahin unbekannten Freundlichkeit, sie lächelten jedem Menschen zu, und vor allem waren beide von einem sonderbaren Glanz umgeben, der ihnen fast etwas Übernatürliches gab.
In der gleichen Woche lächelten zwei weitere Bewohner des Altenheims und tatsächlich auch eine Betreuerin zurück und schon wirkten auch diese ganz verändert, von dem gleichen Glanz umgeben.
Mehrere andere Bewohner des Heims erwiderten in den nächsten Wochen fast zaghaft das Lächeln und spürten sofort eine umwälzende Veränderung in sich. Und vor allem: diese Veränderung geschah in alle Fällen von Dauer.

Nach gut einem Monat drang das Lächeln zum ersten Mal aus dem Heim hinaus. Das geschah durch einen Besucher, der schon in der Eingangshalle auf das Lächeln mehrerer Damen und Herren freundlich zurück lächelte.

Als er dann am nächsten Tag mit dem Zug nach Trondheim fuhr, tauchte das Lächeln plötzlich in fast allen Zugabteilen auf, verbreitete sich wie ein Feuer und schaffte eine Atmosphäre, die es dort unter lauter fremden Menschen noch nie gegeben hatte.

Schon wenige Tage später existierte das Lächeln auch in London und mehreren anderen Gebieten Englands.
Es tauchte in den Niederlanden auf und in einigen spanischen Küstengebieten.
Zaghaft stellte es sich in Nordfrankreich ein, in einigen Teilen Bayerns, im Ruhrgebiet, einige Fälle wurden sogar in Schleswig Holstein bekannt.
Immer weiter breitete es sich aus, in einigen Gegenden langsam, in anderen explosionsartig.
Selbst im Ostblock war das Lächeln bald hier, bald dort zu finden, wenn es auch offiziell totgeschwiegen wurde.
Aber der Fall eines ungarischen Zöllners, der wegen seines freundlichen Lächelns und des fast überirdischen Glanzes, der ihn umgab sofort vom Dienst suspendiert wurde, provozierte manche westeuropäische Zeitung zu einem bissigen Kommentar.

In den Gebieten Afrikas und Amerikas prägte das Lächeln bald das öffentliche Bild auf Marktplätzen, in Betrieben und Behörden. In Europa wurde das Phänomen nur in einigen Gegenden von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen.
In Deutschland wurde es längere Zeit von den Massenmedien ignoriert oder als Gefühlsduselei lächerlich gemacht. Erst als es doch weitere Kreise erreichte, wurde es von politischen Parteien, Gewerkschaften und Kirchen wenigstens insoweit ernst genommen, als eindringlich davor gewarnt wurde.
Die Forderung, sofort weg zu blicken, wenn jemand lächelte, fand jedoch keinen Niederschlag in irgendwelchen offiziellen Gesetzen. Es blieb bei verschiedenen Warnungen, Hinweisen und Informationsbroschüren, die die Gefahren des neuen Lächelns aufzeigten.
Aufzuhalten war dieses Phänomen dadurch jedoch nicht.
Auffallend in diesem Zusammenhang war die folgende Tatsache: wo immer zwei Menschen zusammentrafen, die beide schon die Erfahrung dieses Lächelns gemacht hatten, erkannten sie sich sofort- als hätten sie eine Antenne füreinander.
So kam es, dass sich überall in der Welt fremde Leute in die Arme fielen. Es geschah, dass
Leute in den Bussen oder Straßenbahnen plötzlich aufeinander zugingen, dass die Verkäuferin im Warenhaus eine Kundin wie eine Freundin begrüßte oder dass ein Verkehrspolizist auf einen startenden Wagen zulief und dem Fahrer herzlich die Hand schüttelte. Es geschah in Schulen, Finanzämtern und Einkaufsstraßen, dass sich plötzlich ganze Gruppen von Menschen zusammenfanden, sich einhakten, anfingen zu singen oder sich irgendwo zusammensetzten. Es kam vor, dass zwei oder drei solcher Gruppen zusammentrafen und auf der Straße zu tanzen begannen. Es wurden Einladungen an solche fremden Menschen ausgesprochen, und immer häufiger traf man sich- irgendwo zu Hause, im Schrebergarten, im Büro, in der Küche, am Kamin, im Klassenzimmer.
Dabei muss diese Gastfreundschaft und Herzlichkeit eine andere Qualität besessen haben als Zusammengehörigkeitsgefühl oder Sympathie. Wie sonst wären sonst die Fälle zu erklären, die so ganz jeder Vorstellungsmöglichkeit widersprachen: Da tanzten im Hauptbahnhof Karlsruhe mehrere alte Damen mit einigen spanischen Gastarbeitern den Bahnsteig entlang, da wurden Schweizer Touristen bei einer Fotosafari in Ostafrika von drei schwarzen Wildhütern umarmt und in ihre Hütte geladen, da liefen bei einer politischen Demonstration plötzlich mehrere Demonstranten freudestrahlend auf einen der Polizisten zu.
Wo diese Menschen anzutreffen sind? Man kann sie inzwischen überall auf der Welt finden. In fast jeder Stadt gibt es welche von ihnen. Wer dazugehören möchte, der sollte zurücklächeln, wenn ihm jemand ein Lächeln schenkt. Allerdings gehört Geduld dazu, denn es kann ja auch den „Falschen“ treffen. Aber das macht nichts. Irgendwann stößt jeder mal auf einen von „ihnen“. Wenn er dann zurücklächelt, spürt er innerlich, wie er mit einem Mal ein neuer Mensch wird, einer von „ihnen“.


Und wer ganz sicher gehen will, diesen Fall ja nicht zu verpassen, der sollte zu einem ganz drastischen Mittel greifen: einfach zuerst lächeln, dann klappt es bestimmt – irgendwann!

Joseph von Eichendorff



Markt und Straßen stehn verlassen, 
Still erleuchtet jedes Haus, 
Sinnend geh ich durch die Gassen, 
Alles sieht so festlich aus.


An den Fenstern haben Frauen 
Buntes Spielzeug fromm geschmückt, 
Tausend Kindlein stehn und schauen, 
Sind so wunderstill beglückt.


Und ich wandre aus den Mauern 
Bis hinaus ins freie Feld, 
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern! 
Wie so weit und still die Welt!


Sterne hoch die Kreise schlingen, 
Aus des Schnees Einsamkeit 
Steigts wie wunderbares Singen - 
O du gnadenreiche Zeit!



Weihnachten




Rock-Legende Joe Cocker ist tot!

„Yorkshire Post” berichtet, die Musiklegende sei dem Kampf gegen Lungenkrebs im US-Bundesstaat Colorado erlegen. Cocker, der in Colorado mit seiner Frau auf einer abgelegenen Ranch lebte, stammte aus Sheffield in der britischen Grafschaft South Yorkshire.
Die 1970er Jahre waren für Cocker von Drogen- und Alkoholexzessen gezeichnet.
„Drogen gab es überall und ich stürzte mich darauf. Und wenn du erst mal in dieser Abwärtsspirale bist, dann ist es schwierig, da wieder rauszukommen. Ich brauchte Jahre, das zu schaffen”, sagte er einst.
Woodstock...unsere Zeit, er war ein Teil davon.

Sonntag

Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist tot.

"Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist tot. Er starb am Sonntag bei einem Spaziergang in der Schweiz, wie sein Management mitteilte. Er sei in Gottlieben im Kanton Thurgau bewusstlos zusammengebrochen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen sei der Künstler im Krankenhaus von Münsterlingen um 16.25 Uhr an Herzversagen gestorben. Jürgens lebte in einer Villa am Zürichsee."

http://www.spiegel.de/kultur/musik/udo-juergens-ist-tot-a-1009835.html





Samstag

In diesen heiligen Hallen kennt man die Rache nicht




In diesen heil´gen Hallen
kennt man die Rache nicht
Und ist ein Mensch gefallen
führt Liebe ihn zur Pflicht.
Dann wandelt er an Freundes Hand
vergnügt und froh ins bess´re Land

In diesen heil´gen Mauern
wo Mensch den Menschen liebt
kann kein Verräter lauern
weil man dem Feind vergibt.
Wen solche Lehren nicht erfreu´n
verdienet nicht ein Mensch zu sein

In diesem heil´gen Kreise
wo man nach Wahrheit ringt
und nach der Väter Weise
das Band der Eintracht schlingt
da reifet unter Gottes Blick
der Wahrheit und der Menschheit Glück


Frohe Weihnachten - Eine gute Zeit Euch Allen




Freitag

Maulchristen - Giftmischer - Zauberer

Da lese ich:
"Das sind die Zauberer, die „draußen“ sein werden. Woran sind sie zu erkennen? Antwort: sie alle verdrehen, verfälschen, vergiften das Wort Gottes. Deshalb bezeichnet sie Johannes ganz recht als mit einem Wort, das tatsächlich „Giftmischer“ bedeutet. Wie mischen sie denn ihr Gift? Nun, entweder zaubern sie Teile des Wortes hinweg und verkehren die Wahrheit des Wortes in Lüge,..."

Ach wie wahr ist dieser Satz. Haben wir das nicht aus der Ecke einer "Predigerin des Wortes" erlebt? 
Wie sehr sie sich in Lügen, Verleumdungen, Verhetzungen verstrickt hat, weiß sie selbst am allerbesten. Nichts war ihr schlecht genug, um es einer anderen Userin anzudichten, anzuhängen. Gleichzeitig dann Schriften zu verfassen, die von innigem Glauben zeugen sollen...pfui, können wir da nur sagen, falsch, vergiftet im tiefsten Innern. Wäre sie katholisch, würde ich sagen, "geh beichten, damit Du wenigstens die innere Schuld mal bekennst. Gott würde Dir als Sühne auftragen, dass Du bekennst und öffentlich machst, welche Schuld Du auf Dich geladen hast. Doch nein, Du bist nur ein Maulchrist, der labert, aber für sich die Lüge erlaubt."

Und wo lese ich das? Klaro, Ihr wisst es. (Link auf Pingus Seite)




Donnerstag

Weihnachten in der DDR: Ideologischer Kampf zwischen Väterchen Frost und den Himmlischen Heerscharen

Hier mal ein Ausschnitt folgender Seite:
http://ichsagmal.com/2008/12/07/weihnachten-in-der-ddr-ideologischer-kampf-zwischen-vaterchen-frost-und-den-himmlischen-heerscharen/

"Mit dem Hinweis auf den schnöden westlichen Mammon ließ sich die Mangelwirtschaft des SED-Regimes als selbst gewählte Enthaltsamkeit gut verkaufen. Der Redakteur des „Neuen Deutschlands“ konnte sich wenigstens noch durchringen, vom puppenschönen Gabrielengel zu sprechen. In den 70er Jahren ließen die Zensoren der „Schönen Neuen Welt“ auch das nicht mehr zu. Für Engel galt fortan die Wortschöpfung „Jahresendfigur mit Flügeln“. Die traditionellen Schwibbögen aus dem Erzgebirge mutierten zu „Triumphbögen“. Sie sollten besser den Sieg der Arbeiterklasse symbolisieren. Die Weihnachtspyramiden wandelten sich zu „Kerzendrehtürme“. „Neusprech“ a la SED. Während der DDR-Aufbaujahre dachte Walter Ulbricht sogar daran, das Weihnachtsfest ganz aus dem Kalender zu streichen. Die himmlischen Heerscharen, Sankt Nikolaus, das Christkind und den Weihnachtsmann wollte er arbeitslos machen. Statt dessen favorisierte Ulbricht Väterchen Frost. Es stand nicht unter Verdacht, für den Klassenfeind zu arbeiten. Die Bescherung sollte nicht mehr Heiligen Abend, sondern am ideologisch genehmeren Neujahrsmorgen stattfinden. Die Kraft des Heilands war aber stärker als die Agitprop des SED-Chefs. Der konnte sich mit seinen Plänen nicht durchsetzen. Um so mehr mußte das Weihnachtsfest für Treueschwüre auf den Arbeiter- und Bauernstaat herhalten. Am Heiligen Abend durfte sich die bewaffneten Truppen der DDR keine Blöße geben. Gerade an diesem Tag lag alljährlich die Gefahr eines Überraschungsangriffs des heimtückischen Westens in der Luft."

Dienstag

Physiker sagen: Unser Leben ist vorherbestimmt!



Viele Menschen haben das Gefühl, dass ein verborgenes Schicksal unser Leben regiert. Jetzt bestätigen Physiker und Hirnforscher diese Vermutung. Sie sagen: Die Zukunft steht ebenso fest wie die Vergangenheit! Können wir sie dann auch vorhersehen?


http://www.pm-magazin.de/a/physiker-sagen-unser-leben-ist-vorherbestimmt



Dienstag

Der Dirigent

1975

Wie in vielen Jahren fuhr Susi mal wieder nach Tirol, ein paar Tage abschalten, entspannen, klettern, Freunde treffen. Da ihre Eltern schon viele Jahre eine Zweizimmer - Wohnung dort hatten, konnten auch die Kinder diese immer mal für Ferien oder als Zwischenstation bei längeren Reisen, z.B. nach Italien, nutzen. Christina kam mit und natürlich die 16-jährige Babysitterin Martina, auf die sie sich immer voll verlassen konnte und die selig war, auf diese Weise zehn Tage kostenlosen Urlaub machen zu können, denn sie war noch in der Ausbildung.
Die Fahrt war lang, deshalb hatte Susi in der Nähe von Geiselwind ein Doppelzimmer bestellt, um allen eine Verschnaufpause zu gönnen, denn der alte VW musste ganz schön ran und Tina wurde trotz der Pausen unruhig, was ja ganz verständlich war.
Wie immer präsentierte sich der Gasthof zum Storchen in Prichsenstadt einladend, was durch den herzlichen Empfang von Brigitte und Lothar, den Besitzern  noch unterstrichen wurde.
Die Reisenden reckten und dehnten sich, um dann nach einer herzhaften Vesper einen Spaziergang zu machen.
„Du warst schon öfter hier?“ Martina hatte bemerkt, dass Susi und die Gastleute sich duzten.
„Ja, sehr oft, denn ich habe ja auch eine ganze Zeit in München und Bayreuth gelebt, da war es gut, hier auf dem Weg nach Hannover eine längere Pause einlegen zu können. Aber ich habe bisher nur einmal hier übernachtet, sonst nur Pausen gemacht.“
Ausgeruht und nach einem leckeren Frühstück ging am nächsten Tag die Fahrt weiter. Die nun langsam höher werdenden Berge entlockten der jungen Begleiterin oft ein Ah und Oh, da sie mit Eltern und Geschwistern nur in der Lüneburger Heide gewesen war und das ja das absolute Gegenstück in seiner flachen Landschaft zu diesen zum Teil majestätisch wirkenden Bergrücken war.
Als sich dann der alte Käfer endlich die Hänge durch schmale Serpentinen hochschob, waren alle von der Aussicht, Tina insbesondere von den weidenden Pferden und Kühen hingerissen
Die Hausbesitzer, Gerti und Sepp, auch Fritz, ihr Bergführer und langjähriger Freund, waren informiert und erwarteten sie mit einem herrlichen Abendessen.
„Susi, der Musiker ist wieder da, den du aus deiner Heimat kennst, aus dem Sauerland, wir können übermorgen eine Tour zusammen machen, hast du Lust?“
Welch eine Frage von Fritz, Susi sprang auf und tanzte herum, so sehr freute sie sich, den wesentlich älteren Mann wiederzusehen. Sie kannte ihn seit frühester Jugend, ergaben sich doch zwischen ihren Eltern und ihm viele Gespräche, die sich um die Musik drehten, wenn sie sich im Urlaub hier trafen. Sie kannten sich aus einer Begegnung in Herford. Später übernahm er in Susis Geburtsstadt als Dirigent ein Orchester und lebte ganz in der Nähe ihrer Lieblingstante. ....

Aus meinem Buch "Es begann in Tirol" (demnächst bei Amazon)

Freitag

Sektiererei in Foren


Seit Jahren wird ein Forum für Autoren und solche, 
die es werden wollen, für Sektiererei genutzt.
Den Lesern werden immer neue "Wahrheiten" 
um die Ohren geschlagen, unter dem Motto:
gehst Du nicht mit uns, bist Du ein Pseudochrist,
wird Dir das Himmelreich verwehrt.

Da wird z. B. gefragt:
"Hat Ihnen schon jemand anhand der Bibel erklärt,
wie Sie sicher sein können, dass Sie nach
Ihrem Tod in den Himmel kommen?"
 (natürlich mit einem Link)
und dann tun sich Seiten auf, die genau so
gestaltet sind, wie die Billigmalereien von
den Zeugen Jehovas.

Ob da wohl Kopfprämien für einen Bekehrten gezahlt werden?

Menschen, die niemals nach dem Wort leben,
ihren Hass in Schreibereien verpacken,
maßen sich an, andere Menschen zu verurteilen.


Meines Erachtens nach bedarf ein Glaube keine Werbung,
sondern sollte durch  Taten,
ein einwandfreies Leben Vorbild sein.


Für mich ist jeder Medizinmann,
der im Urwald um sein Feuer tanzt
gläubiger und gottnäher,
als alle die selbsternannten "Sekten-Christen",
die mit erhobenem Zeigefinger
die Menschen mit Schreckensandrohungen
verunsichern und als Ungläubige beschimpfen